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US-Geheimdienst glaubt, dass Iran sich nicht mit der Öffnung der Straße von Hormuz einverstanden erklärt

Der amerikanische Geheimdienst geht davon aus, dass Iran kaum bereit sein wird, die Straße von Hormuz zu öffnen, da dies als sein stärkstes Druckmittel in der aktuellen Situation gilt.

Der amerikanische Geheimdienst hat in aktuellen Berichten festgestellt, dass Teheran wahrscheinlich nicht bereit ist, einen freien Durchgang für Schiffe durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz zu gewähren. Diese Wasserstraße bleibt das einzige echte Druckmittel Irans in den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Analysten des Geheimdienstes, die sich auf vorliegende Informationen stützen, sind der Meinung, dass Iran die Straße weiterhin blockieren wird, da die hohen Energiepreise weltweit als Druckmittel gegen die USA eingesetzt werden könnten. Dies könnte Präsident Trump dazu bewegen, seine Kampagne gegen Iran schnell zu beenden, insbesondere unter dem Druck der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten.

In den Berichten wird auch die Einschätzung geäußert, dass ein Krieg sogar die regionalen Positionen Irans stärken könnte, da das Land erfolgreich seine Fähigkeit demonstriert, diesen strategischen Seeweg zu kontrollieren und damit erhebliche Probleme für seine Nachbarn zu schaffen. Ein Informant erklärte: "In diesem Fall ist klar, dass Iran jetzt 'den Geschmack der Macht' und seinen Einfluss auf die Straße von Hormuz gespürt hat, weshalb er nicht bereit sein wird, dies bald aufzugeben."

Am Freitag erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass er die Straße von Hormuz "leicht" blockieren könne, jedoch Zeit dafür benötige. Ein anonym bleibender Beamter des Weißen Hauses, der die Situation kommentierte, betonte, dass Trump überzeugt sei, dass die Straße "sehr bald wieder geöffnet wird" und Iran nicht in der Lage sein werde, die Bedingungen in dieser Angelegenheit zu diktieren. Gleichzeitig hob der US-Präsident hervor, dass dieses Thema für andere Länder weitaus wichtiger sei als für die Vereinigten Staaten.

Experten sind der Meinung, dass eine potenzielle militärische Operation zur Öffnung der Straße riskant ist und keine zuverlässigen Ergebnisse garantieren kann. Die Breite der Straße von Hormuz beträgt an der engsten Stelle zwischen den Küsten Irans und Omans etwa 33 Kilometer. Der Korridor, durch den Tanker fahren, hat jedoch nur eine Breite von 3 Kilometern für den Verkehr in beide Richtungen, was die Schiffe zu "leichten" Zielen macht. Selbst wenn es den amerikanischen Streitkräften gelingt, die Küste und die umliegenden Inseln zu kontrollieren, hat Iran weiterhin die Möglichkeit, diesen engen Korridor von seinem Landesinneren aus anzugreifen, indem es verschiedene Angriffswaffen einsetzt.

Ähnliche Argumente gegen eine militärische Operation zur Öffnung der Straße von Hormuz äußerte der französische Präsident Emmanuel Macron. Bei einem von Großbritannien einberufenen Beratungstreffen, das am 2. April stattfand, nahmen über 40 Länder teil, die mögliche Wege zur Öffnung der Straße von Hormuz diskutierten.

Die Situation bleibt äußerst angespannt, und die weiteren Schritte Irans könnten erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte sowie auf die politische Lage in der Region haben. Beobachter betonen die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zur Lösung dieses Problems, da es nicht nur die USA betrifft, sondern auch viele andere Länder, die von der Stabilität in diesem strategischen Wasserweg abhängen.