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US-Botschaft in Riad erleidet massive Schäden durch iranische Drohnenangriffe

Die US-Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, hat durch den Angriff iranischer 'Shahed'-Drohnen erheblichere Schäden erlitten als bisher bekannt. Dies geht aus Informationen von aktuellen und ehemaligen US-Beamten hervor.

Die US-Botschaft in Riad wurde am 3. März von zwei iranischen Drohnen angegriffen, die offenbar vom Typ 'Shahed' sind, da Iran diese Drohnen massenhaft in der Region einsetzt. Die Angriffe fanden mitten in der Nacht statt, wobei die beiden Drohnen mit einem Abstand von etwa einer Minute in die Botschaft eindrangen. Die zweite Drohne traf genau in das durch den ersten Angriff entstandene Loch in der Botschaft und detonierte ebenfalls im Inneren.

Die Angriffe richteten sich gegen einen als 'sicher' geltenden Bereich der Botschaft, in dem tagsüber mehrere Hundert Mitarbeiter tätig sind. Die Explosionen verursachten erhebliche Schäden an drei Etagen des Gebäudes, darunter auch an einem Arbeitsbereich des CIA. Während das saudische Verteidigungsministerium zunächst von 'begrenzten Feuer und geringfügigen Schäden' berichtete, sagen Insider, dass das Feuer nach den Angriffen mehrere Stunden lang wütete.

Ein Informant erklärte, dass der am stärksten betroffene Teil der Botschaft 'nicht mehr reparabel' sei. Diese Informationen wurden von der renommierten US-Zeitung The Wall Street Journal veröffentlicht, die sich auf Quellen aus Regierungs- und Militärkreisen stützt. Die Schwere der Schäden steht im Kontrast zu den offiziellen Berichten, die die Situation zunächst herunterspielten.

Die Angriffe auf die US-Botschaft sind Teil einer besorgniserregenden Eskalation der Spannungen in der Region. In Reaktion auf die Angriffe haben die Vereinigten Staaten beschlossen, ihre Botschaften in Saudi-Arabien und Kuwait zu schließen, nachdem beide Einrichtungen unter Beschuss iranischer Drohnen geraten sind. Diese Entscheidung verdeutlicht die steigenden Sicherheitsbedenken und die Notwendigkeit, diplomatische Vertretungen zu schützen.

In den letzten 24 Stunden wurden zudem Berichte über die ersten Abschüsse amerikanischer Flugzeuge durch Iran bekannt. Ein F-15-Kampfflugzeug mit zwei Besatzungsmitgliedern und ein A-10 Thunderbolt II mit einem Piloten wurden abgeschossen. Die Situation bleibt angespannt, da das Schicksal eines der Besatzungsmitglieder des F-15 ungewiss ist, während die anderen in Sicherheit gebracht werden konnten.

Die offiziellen Zahlen der US-Armee zeigen, dass während der gesamten Kampagne bisher 13 amerikanische Soldaten ums Leben kamen, davon sieben direkt durch Kampfhandlungen. Darüber hinaus wurden mehr als 360 Soldaten verwundet. Diese Zahlen verdeutlichen die Gefahren, denen US-Truppen in der Region ausgesetzt sind, und werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Konflikte zwischen den USA und Iran.

Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, und die Entwicklungen rund um die US-Botschaft in Riad sind ein weiteres Beispiel für die Herausforderungen, mit denen die Vereinigten Staaten in ihrer Außenpolitik konfrontiert sind. Die Schließung der Botschaften könnte weitreichende Folgen für die diplomatischen Beziehungen in der Region haben und die Sicherheitslage weiter destabilisieren.

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