Zelensky: Ukraine fügte Russland im März über 35.000 Verluste zu
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab am Freitag, den 3. April, bekannt, dass die Verluste der russischen Truppen im März den höchsten monatlichen Stand seit Beginn des umfassenden Krieges erreicht haben.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab am Freitag, den 3. April, bekannt, dass die Verluste der russischen Truppen im März den höchsten monatlichen Stand seit Beginn des umfassenden Krieges erreicht haben. Laut Selenskyj haben die ukrainischen Streitkräfte im Laufe des Monats mehr als 35.000 Verluste verursacht, wobei 33.988 Soldaten entweder getötet oder schwer verletzt wurden, hauptsächlich durch Drohnenangriffe.
Selenskyj wies darauf hin, dass zusätzlich 1.363 russische Soldaten durch Artilleriebeschuss und andere Waffentypen getötet oder verletzt wurden. Er bezeichnete diese Zahlen als "bestätigte Verluste" und fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte Videoaufnahmen jedes Angriffs vorlegen können. Der Präsident hob mehrere Einheiten hervor, die durch ihre Effektivität im Krieg mit Drohnen auffielen, darunter Spezialeinheiten und Luftlandetruppen.
Darüber hinaus berichtete Selenskyj, dass die ukrainischen Streitkräfte im März 274 russische Luftabwehrsysteme getroffen haben. Er betonte, dass die ukrainischen Angriffe die russische Logistik und Versorgung erheblich gestört haben. Das ukrainische Verteidigungsministerium plant, einen detaillierteren Bericht über die Kampfhandlungen im März zu veröffentlichen, der auch Daten enthalten könnte, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Am Donnerstag führte ein Drohnenangriff zu einem großen Feuer in einer wichtigen Raffinerie in Ufa, die mehr als 1.400 Kilometer von der Ukraine entfernt liegt. Dies unterstreicht den wachsenden Einfluss Kiews auf die energetische Infrastruktur Russlands. Seit Ende März haben ukrainische Drohnen auch russische Ölexporthäfen an der Ostsee ins Visier genommen, über die bis zu 40 % des Ölexports des Landes abgewickelt werden. Die Drohnen trafen in der Nacht vom 30. auf den 31. März einen wichtigen baltischen Exporthub Russlands, Ust-Luga, was bereits den vierten Angriff auf den Hafen innerhalb einer Woche darstellt.
Diese Informationen deuten darauf hin, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin aktiv auf russischem Territorium operieren und gezielte Angriffe auf wichtige militärische und wirtschaftliche Objekte durchführen. Die Kosten für Russland im Krieg steigen, während die ukrainischen Streitkräfte ihre Fähigkeit zu effektiven Angriffen unter Beweis stellen, was das russische Kommando dazu zwingt, seine Strategien zu überdenken. Gleichzeitig beobachtet die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen genau, da die Situation an der Front angespannt bleibt.