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Zelensky: Russland unterstützt den Iran, während die USA dies ignorieren, weil sie Putin vertrauen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer bedeutenden Erklärung darauf hingewiesen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika überzeugende Beweise ignorieren, die belegen, dass Russland aktiv den Iran bei Angriffen auf amerikanische Militärbasen im Nahen Osten unterstützt.

Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat eine wichtige Aussage gemacht, in der er betont, dass die Vereinigten Staaten von Amerika überzeugende Beweise ignoriert haben, die zeigen, dass Russland aktiv den Iran bei der Durchführung von Angriffen auf amerikanische Militärbasen im Nahen Osten unterstützt. Laut Selenskyj liegt der Grund für diese Ignoranz darin, dass Washington, leider, Präsident Wladimir Putin von Russland vertraut.

Diese Informationen äußerte der ukrainische Präsident während eines Interviews, das in der britischen Zeitung The Guardian veröffentlicht wurde. Er wies darauf hin, dass russische Militärsatelliten kritische Objekte der Energieinfrastruktur in den Ländern des Persischen Golfs sowie die Standorte der US-Armee in dieser Region erfasst haben. Diese Daten wurden an den Iran übermittelt, was es ihm ermöglicht, weitere Angriffe auf amerikanische Einrichtungen zu planen.

Selenskyj betonte, dass er bereits mehrfach öffentlich auf diese Situation hingewiesen hat und fragte: "Haben wir eine Reaktion der USA auf Russland gehört, dass sie dies stoppen müssen? Das Problem ist, dass sie Putin vertrauen. Und das ist bedauerlich." Diese Worte zeugen von der tiefen Besorgnis des ukrainischen Präsidenten über die Sicherheit nicht nur der Ukraine, sondern auch der internationalen Stabilität insgesamt.

Darüber hinaus kommentierte Selenskyj den trilateralen Verhandlungsprozess, der sich mit dem Ende des Krieges in der Ukraine befasst. Er stellte fest, dass das Team des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump nicht in der Lage war, "wirklich zu verstehen, was Russland will". Der Präsident der Ukraine ist der Ansicht, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass die beiden Hauptverhandler von Trump – Steve Witkoff und Jared Kushner – "zu viel Zeit" mit Putin und seinen hochrangigen Beamten verbracht haben, was zu einem Missverständnis der Situation geführt haben könnte.

Selenskyj erinnerte daran, dass US-Vertreter fünf Besuche in Moskau unternommen haben, aber nie Kiew besucht haben. Dies zeugt seiner Meinung nach von unzureichender Aufmerksamkeit seitens der USA für die Ukraine und ihre Bedürfnisse. Er fügte hinzu, dass er die Psychologie Putins und seine tatsächlichen militärischen Ziele besser verstehe als die Vertreter des Weißen Hauses. Der Präsident der Ukraine stellte fest, dass Putin nicht aufhören wird, nachdem er die Kontrolle über den Donbass erreicht hat, sondern dass er als nächsten Schritt versuchen wird, die regionalen Zentren Dnipro und Charkiw zu erobern.

Es sei daran erinnert, dass Selenskyj am 6. April erklärte, dass derzeit "substantielle" Arbeiten mit den Vereinigten Staaten an Dokumenten stattfinden, die im Rahmen der Verhandlungen über das Ende des russisch-ukrainischen Krieges vorbereitet werden. Diese Informationen haben bei den ukrainischen Bürgern eine gewisse Optimismus hinsichtlich möglicher Fortschritte in den Friedensverhandlungen ausgelöst.

Früher äußerte der Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, ebenfalls die Hoffnung auf einen möglichen Besuch einer amerikanischen Delegation in Kiew nach Ostern, was auf eine Intensivierung der diplomatischen Bemühungen seitens der USA hindeuten könnte. Gleichzeitig erklärte der US-Vizepräsident Jay D. Vance kürzlich, dass er Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über "einige Quadratkilometer" als unangemessen erachtet, was die Komplexität der Situation und die Notwendigkeit eines ernsthafteren Ansatzes zur Lösung des Konflikts unterstreicht.