Selenskyj bestätigt, dass ukrainische Experten weiterhin im Nahen Osten während des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran tätig sein werden
Am Mittwoch, dem 8. April, bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass ukrainische Expertenteams weiterhin im Nahen Osten aktiv bleiben werden, während ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran in Kraft tritt.
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, bestätigte am Mittwoch, dem 8. April, dass ukrainische militärische Expertenteams während des angekündigten zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran im Nahen Osten aktiv bleiben werden. Dieser Schritt wird von Selenskyj als entscheidend für die Entwicklung der Sicherheitsfähigkeiten in der Region angesehen und könnte eine Grundlage für das Ende des Konflikts darstellen.
Selenskyj betonte, dass die Entscheidung für den Waffenstillstand die richtige sei und hob hervor, dass verschiedene Länder in den Verhandlungsprozess involviert waren. Er verwies darauf, dass es von großer Bedeutung sei, dass die Vereinigten Staaten diesen diplomatischen Schritt unternommen haben, was wiederum der Ukraine helfen könnte, das Leben im Nahen Osten und im Golf zu schützen.
Der ukrainische Präsident lenkte die Aufmerksamkeit darauf, dass die Situation in der Region sowie die Sicherheitsgarantien erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft und die Lebenshaltungskosten in anderen Ländern haben. In diesem Zusammenhang forderte er alle Beteiligten auf, die Interessen jedes Volkes bei der Festlegung der nachkriegszeitlichen Bedingungen zu berücksichtigen. Selenskyj wies auch darauf hin, dass die Frage der Öffnung der Straße von Hormus in diesem Kontext von grundlegender Bedeutung sei.
Darüber hinaus erinnerte er daran, dass die Ukraine stets für einen Waffenstillstand im Krieg plädiert hat, den das Aggressorenland Russland begonnen hat. Selenskyj erklärte, dass die Ukraine bereit sei, spiegelbildlich zu reagieren, falls die russische Seite beschließen sollte, ihre Angriffe einzustellen.
In der Nacht vom 7. auf den 8. April kündigte der US-Präsident Donald Trump an, dass er einem zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran zugestimmt habe, unter der Bedingung, dass die Straße von Hormus sofort geöffnet wird. Trump betonte, dass die Vereinigten Staaten bereits alle ihre militärischen Ziele erreicht und überschritten hätten und zudem erhebliche Fortschritte bei der Erreichung eines endgültigen Friedensabkommens gemacht hätten.
Später erklärte Trump den „endgültigen“ Sieg der USA im Krieg gegen den Iran. In Reaktion darauf veröffentlichte Teheran eine Erklärung, in der von einer „Niederlage“ der USA die Rede war. Diese Aussagen über den Waffenstillstand fielen nach einer Reihe von Drohungen Trumps gegenüber dem Iran, in denen er behauptete, die USA könnten „den Iran über Nacht auslöschen“ und innerhalb weniger Stunden alle Brücken und Kraftwerke im Land zerstören. Er warnte auch, dass im Falle der Nichteinhaltung seiner Forderungen „die gesamte Zivilisation zugrunde gehen würde“.