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Anschlag auf Sternenko: Fall der russischen Agentin an Gericht übergeben, ihr drohen 15 Jahre Haft

Die russische Agentin, die einen Anschlag auf den Freiwilligen und Aktivisten Serhij Sternenko verübt hat, wurde vor Gericht gestellt. Sternenko, bekannt für sein aktives Engagement und seine Freiwilligenarbeit, ist derzeit Berater im Ministerium für Verteidigung der Ukraine.

Die Staatsanwaltschaft hat den Fall einer russischen Agentin, die einen Anschlag auf den ukrainischen Aktivisten und Freiwilligen Serhij Sternenko verübt hat, an das Gericht übergeben. Sternenko ist für seine aktive Haltung und seine Freiwilligenarbeit bekannt und bekleidet derzeit die Position eines Beraters im ukrainischen Verteidigungsministerium. Laut Informationen, die über den Telegram-Kanal des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) veröffentlicht wurden, wird die Beschuldigte wegen schwerer Verbrechen angeklagt, die unter den Artikeln 111, 115 und 263 des Strafgesetzbuches der Ukraine fallen.

Insbesondere wird ihr Staatsverrat, ein vollendeter Mordversuch aus eigennützigen Motiven, der im Auftrag einer Gruppe von Personen geplant wurde, sowie das Tragen und Besitzen von Schusswaffen und Munition vorgeworfen. Der Agentin drohen bis zu 15 Jahre Freiheitsentzug, was die Ernsthaftigkeit ihrer Taten und Absichten unterstreicht.

Nach den Ermittlungen lebte die Frau, die von den russischen Geheimdiensten rekrutiert wurde, in Kiew. Sie geriet ins Visier des Feindes, da sie nach schnellem Geld suchte, was den Beginn ihrer kriminellen Aktivitäten markierte. Wie die Ermittlungen ergaben, begann die Agentin im April 2025, auf Anweisung russischer Stellen, Sternenko zu beobachten. Zu diesem Zweck ließ sie sich in dem gleichen Wohnkomplex nieder, in dem der Freiwillige lebte.

Nach einiger Zeit erhielt die Beschuldigte Anweisungen von unbekannten Personen im Gebiet Kiew sowie eine Makarow-Pistole mit Munition, um den Aktivisten in der Nähe seiner Wohnung zu eliminieren. In dem Moment, als Serhij Sternenko das Gebäude verließ, feuerte die Frau mehrere Schüsse ab, von denen einer ihn am Bein traf. Die Einsatzkräfte des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die am Tatort waren, nahmen die Täterin sofort fest.

Bei Durchsuchungen wurde bei der Festgenommenen ein Telefon gefunden, das Beweise für ihre Zusammenarbeit mit den russischen Geheimdiensten enthielt, sowie Komponenten für einen selbstgebauten Sprengsatz, die sie in einer anderen Wohnung aufbewahrte. Diese Funde belegen die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten und die Vorbereitung zur Begehung eines Verbrechens.

Die umfassenden Maßnahmen, die zur Festnahme der Agentin führten, wurden unter der prozessualen Aufsicht der Generalstaatsanwaltschaft durchgeführt. Dieser Fall stellt einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die russische Aggression und die Versuche dar, die Situation in der Ukraine durch Terrorismus und Gewalt zu destabilisieren. Die Behörden arbeiten weiterhin aktiv daran, die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten und den Bedrohungen durch den Feind entgegenzuwirken.