Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit – Garant für die Verhinderung von Angriffen auf Vertreter der TCK – Abgeordneter Tschernjew
Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienste der Werchowna Rada, Jegor Tschernjew, betont die essentielle Bedeutung von Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit zur Vermeidung von Tragödien wie dem jüngsten Vorfall in Lwiw.
Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienste der Werchowna Rada, Jegor Tschernjew, der die Fraktion "Diener des Volkes" vertritt, hat hervorgehoben, dass die Einhaltung der Prinzipien von Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit von äußerster Wichtigkeit ist, um Tragödien wie die, die am 2. April in Lwiw stattfand, zu verhindern. An diesem Tag kam ein Soldat des territorialen Rekrutierungs- und Sozialunterstützungszentrums (TCK und SP) bei einem Angriff ums Leben.
Tschernjew betonte, dass es notwendig sei, in der Ukraine strikte Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit zu wahren, um ähnliche Situationen zu vermeiden. "Es besteht kein Zweifel, dass Mobilisierung notwendig ist, denn andernfalls würden wir den Krieg sehr schnell verlieren. Aber während dieses Prozesses dürfen Gesetze und Menschenrechte nicht verletzt werden. Wenn Mitarbeiter des TCK das Gesetz brechen, muss die Bestrafung unvermeidlich sein", erklärte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur "Interfax-Ukraine".
Der Abgeordnete wies auch darauf hin, dass niemand das Recht hat, sich den rechtmäßigen Anforderungen des TCK zu widersetzen oder deren Mitarbeiter anzugreifen. "In Kriegszeiten ist dies ein schweres Verbrechen", betonte Tschernjew und wies auf die Ernsthaftigkeit der Situation hin.
Diese Problematik, so der Abgeordnete, sei komplex und erfordere eine umfassende Lösung, die sich auf die Wiederherstellung von Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft konzentrieren müsse. Er forderte aktive Maßnahmen seitens des Staates, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und die Menschenrechte während der Mobilisierung zu schützen.
Am 3. April wurde dem festgenommenen Inspektor des Lwiwer Zolls, Andrij Trusch, der Verdacht auf vorsätzlichen Mord gemäß Punkt 8, Teil 2, Artikel 115 des Strafgesetzbuches der Ukraine mitgeteilt. Nach dieser Bestimmung drohen ihm zwischen 10 und 15 Jahren Freiheitsentzug oder lebenslange Haft. Das Gericht in Lwiw entschied, dass Trusch in Untersuchungshaft ohne das Recht auf Kaution verbleiben muss.
Diese Tragödie hat in der Gesellschaft Empörung ausgelöst und Fragen zur Sicherheit der Mitarbeiter des TCK aufgeworfen, die in Kriegszeiten eine wichtige Funktion erfüllen. Tschernjew rief zu einem aktiven Dialog zwischen staatlichen Strukturen und der Gesellschaft auf, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.