EU-Kommissarin Kos begrüßt Verabschiedung wichtiger Gesetze durch das Parlament
EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, hat die Verabschiedung einer Reihe von Gesetzen durch die Werchowna Rada der Ukraine am Dienstag, den 7. April, gelobt, die für die Eurointegration des Landes und den Erhalt internationaler finanzieller Unterstützung von Bedeutung sind.
EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, hat die Verabschiedung einer Reihe von Gesetzen durch die Werchowna Rada der Ukraine am Dienstag, den 7. April, gelobt, die für die Eurointegration des Landes und den Erhalt internationaler finanzieller Unterstützung von Bedeutung sind. Laut dem Nachrichtenagentur "Europäische Wahrheit" veröffentlichte Kos einen Beitrag zu diesem Thema auf ihrem Account in dem sozialen Netzwerk X, in dem sie betonte, dass sie den "positiven Fortschritt" im Parlament der Ukraine begrüße.
In ihrer Mitteilung hob Kos hervor, dass das Parlament der Ukraine eine Reihe von Gesetzesentwürfen verabschiedet hat, die mit den notwendigen Reformen zur Integration in die Europäische Union und zur Sicherstellung von Finanzierungen durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) verbunden sind. "Ich begrüße den positiven Fortschritt in der Werchowna Rada, da das Parlament der Ukraine wichtige Gesetze verabschiedet hat, die mit EU- und IWF-Reformen verbunden sind. Danke an den Sprecher @r_stefanchuk und die Premierministerin @Svyrydenko_Y für ihre Führung. Dies wird helfen, mehr als 2 Milliarden Euro an wichtigen Mitteln freizuschalten..." – schrieb sie in ihrem Beitrag.
Kos dankte auch dem Sprecher der Werchowna Rada, Ruslan Stefanchuk, und der Premierministerin Julia Swiridenko für ihre Führung und betonte, dass die verabschiedeten Gesetze dazu beitragen werden, über 2 Milliarden Euro an wichtiger Finanzierung freizuschalten, die zur Stabilisierung der finanziellen Bedürfnisse der Ukraine bis zum Sommer erforderlich sind. "Das ist ein Beweis dafür, dass das Parlament weiterhin dem Eurointegrationskurs der Ukraine verpflichtet ist", fügte sie in ihrem Kommentar hinzu.
Die Ergebnisse der Abstimmung in der Werchowna Rada wurden auch von der EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Maternova, positiv aufgenommen, die ebenfalls die Bedeutung der verabschiedeten Entscheidungen unterstrich. Es sei daran erinnert, dass die Werchowna Rada am 7. April im zweiten Durchgang und insgesamt den Gesetzesentwurf Nr. 14005 verabschiedete, der sich mit der Digitalisierung der Verfahren zur Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen befasst. Dieser Gesetzesentwurf ist ein wichtiger Indikator im Rahmen des Ukraine Facility-Programms.
Darüber hinaus wurde im Rahmen der Sitzung das Gesetz Nr. 12087-d verabschiedet, das sich mit der Vereinigung der Strommärkte der Ukraine und Europas befasst, sowie das Gesetz über das "Industrie-Visum" mit der EU. Eine weitere wichtige Entscheidung war die Verabschiedung des "Eurointegrations"-Gesetzesentwurfs 14412, der sich mit den Grundlagen der Abgrenzung und Verteilung von Befugnissen zwischen den Ebenen der öffentlichen Verwaltung beschäftigt.
Gleichzeitig äußerte die Europäische Kommission Bedenken hinsichtlich geplanter Änderungen, die die Gültigkeitsdauer des Status politisch bedeutender Personen (PEP) auf drei Jahre verkürzen könnten. Diese Frage bleibt aktuell und erfordert weitere Diskussionen auf Ebene des ukrainischen Parlaments.
Somit stellt die Verabschiedung dieser Gesetze einen wichtigen Schritt in Richtung Eurointegration der Ukraine und zur Stärkung ihrer wirtschaftlichen Stabilität dar. Dies zeigt auch die Bereitschaft der ukrainischen Gesetzgeber, die notwendigen Reformen fortzusetzen, die für die Integration in die Europäische Union und die Gewinnung internationaler finanzieller Unterstützung erforderlich sind.