Українська правда

Ermak, der selbst den NAAN-Ausschuss initiiert und geleitet hat, berät bereits Militärs an der Front

Der Ausschuss der Nationalen Anwaltsvereinigung der Ukraine (NAAU), der vor einem Monat auf Initiative des ehemaligen Chefs des Präsidialamtes der Ukraine, Andrij Ermak, gegründet wurde, hat aktiv mit der Umsetzung des Projekts 'Anwalt+' begonnen.

Im Rahmen dieses Projekts hat Ermak zusammen mit anderen Anwälten bereits Einheiten der Streitkräfte der Ukraine (ZSU) in den Kampfgebieten besucht, um rechtliche Beratungen anzubieten. Die ersten Ausflüge der Anwälte in die militärischen Einheiten fanden diese Woche statt und wurden durch eine Entscheidung des NAUU-Ausschusses für den Schutz der von bewaffneter Aggression Betroffenen ermöglicht, die die Einführung des Projekts 'Anwalt+' unterstützte.

Es ist wichtig zu betonen, dass nicht nur Ermak, sondern auch Mitglieder seines Ausschusses, wie Igor Andrejew, Polina Martschenko, Vadim Gatezh sowie der Berater des NAUU-Vorsitzenden Artemij Karpenko, an dieser Initiative teilgenommen haben. Die Anwälte, die an den Ausflügen teilnahmen, hatten die Gelegenheit, mit Soldaten der 157. separaten mechanisierten Brigade und der 79. separaten Luftlandesturmbrigade sowie mit der 3. Brigade für operative Zwecke 'Spartan' der Nationalgarde der Ukraine zu sprechen. Diese Treffen stellen einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines Systems rechtlicher Unterstützung für Militärs auf Brigadeebene dar.

In der Pressemitteilung der NAAU wird betont, dass das Projekt 'Anwalt+' darauf abzielt, digitale Werkzeuge mit der Offline-Arbeit von Anwälten zu verbinden, die rechtliche Hilfe direkt in den Einheiten anbieten werden. Dies wird es den Soldaten ermöglichen, die notwendige Unterstützung in verschiedenen rechtlichen Fragen zu erhalten, wie zum Beispiel im Hinblick auf den Dienst, die finanzielle Vergütung, die militärisch-medizinische Kommission (WLC), Versetzungen, die Dokumentation und Berichte.

Am 3. März, während einer Sitzung, informierte die NAAU über die ersten Ausflüge der Anwälte und bestätigte die Nachfrage nach direkter rechtlicher Unterstützung. Dies war ein wichtiges Signal für die Notwendigkeit rechtlicher Hilfe für Militärs, die während ihrer Dienstpflichten mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sind.

Darüber hinaus fanden am Freitag Sitzungen der regionalen Zweigstellen der NAAU in den Städten Dnipro und Saporischschja statt. Nach den Diskussionen schlugen die Anwälte ihre Kandidaturen zur Teilnahme am Projekt 'Anwalt+' vor. Dies zeigt das aktive Engagement der Anwaltschaft zur Unterstützung der Soldaten und ihrer Rechte.

Es sei daran erinnert, dass der Ausschuss zum Schutz der von bewaffneter Aggression gegen die Ukraine Betroffenen erst vor einem Monat, am 3. März, auf Initiative von Andrij Ermak gegründet wurde, der auch diesen Ausschuss leitet. Dies verdeutlicht die Schnelligkeit, mit der die Anwaltschaft auf die Herausforderungen reagiert, mit denen die Militärs während des Krieges konfrontiert sind.