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Japanische Kiwi-Beere Sarunashi: Ein kraftvoller Schutz gegen Lungenkrebs

Die japanische Kiwi-Beere Sarunashi hat in einer neuen Studie beeindruckende Eigenschaften als Präventionsmaßnahme gegen durch Zigaretten verursachten Lungenkrebs gezeigt. Wissenschaftler der Universität Okayama haben entdeckt, dass der Saft dieser kleinen Frucht DNA-Mutationen blockieren kann.

Die japanische Kiwi-Beere Sarunashi ist in den Fokus einer aktuellen Forschung gerückt, die ihre bemerkenswerten Eigenschaften als Schutzmittel gegen Lungenkrebs, der durch das Rauchen verursacht wird, untersucht. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Okayama hat herausgefunden, dass der Saft dieser kleinen Frucht in der Lage ist, DNA-Mutationen zu blockieren und der Krankheit somit bereits im Frühstadium keine Chance zu geben.

In einem Bericht, der im Fachjournal "Genes and Environment" veröffentlicht wurde, beschreiben die Forscher die Ergebnisse ihrer Experimente an Mäusen. Die regelmäßige Verabreichung von Sarunashi-Saft führte zu einer drastischen Reduktion der Anzahl von Krebs-Knoten in den Lungen der Tiere, die einem aggressiven Tabakgift, dem NNK, ausgesetzt waren. Diese Entdeckung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Prävention von Lungenkrebs bei Rauchern haben.

Das Geheimnis der hohen Wirksamkeit liegt im Isoquercetin (isoQ), das, wie sich herausstellte, die Zerstörung von Genen bereits in den frühesten Phasen stoppt. Die Wissenschaftler bemerkten jedoch auch, dass der Saft deutlich effektiver wirkt als isoliertes Isoquercetin. Dies deutet darauf hin, dass die Kiwi-Beere eine Vielzahl aktiver Substanzen enthält, die miteinander interagieren. Insbesondere „dämpft“ die Frucht das Protein Akt, das in den Prozessen des Krebses eine Rolle als Gaspedal spielt und das unkontrollierte Wachstum von Zellen anregt.

Dr. Arimoto-Kobayashi, die die Forschungsgruppe leitete, erklärte das Ziel der Arbeit: „Wir wollten die chemopräventiven Effekte des Sarunashi-Safts und seines Bestandteils isoQ auf die Entstehung von Lungen-Tumoren, die durch das Tabakkrebsgen NNK verursacht werden, untersuchen und die Mechanismen dahinter aufdecken.“ Es stellte sich heraus, dass Sarunashi nicht nur eine Barriere gegen Toxine bildet, sondern auch dem Körper tatsächlich hilft, beschädigte DNA aktiver zu reparieren. Als die Wissenschaftler Tests an einer Zelllinie ohne Reparatur-Enzyme durchführten, verschwand die schützende Wirkung des Safts, was direkt auf seine Rolle bei der Stimulierung der natürlichen Genreparatur hinweist.

Parallel dazu prüften die Wissenschaftler die Wirkung von Tee, der aus den Blättern und Zweigen derselben Pflanze hergestellt wurde. Die Ergebnisse des Ames-Tests bestätigten die antimutagene Aktivität des Getränks gegen eine Reihe gefährlicher Verbindungen, einschließlich Benzo(a)pyren und Aflatoxin. In Modellen für Dickdarmkrebs reduzierte der Tee aus Sarunashi die Anzahl anormaler Herde im Darm um 60,5 % im Vergleich zur Kontrollgruppe. Dies deutet darauf hin, dass die Pflanze ein viel breiteres Präventionspotenzial hat, als bisher angenommen.

Professor Katsuyuki Kiura fasst die Ergebnisse der Studie recht konkret zusammen: „Der Saft von Sarunashi zielt sowohl auf die Initiierungsphase als auch auf das Fortschreiten von Krebs ab, indem er die Reparatur von DNA-Addukten stimuliert und Wachstums-Signale unterdrückt. Isoquercetin trägt dazu bei, ist jedoch nicht der einzige Hauptakteur.“ Dies deutet darauf hin, dass der Saft von Sarunashi ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen Lungenkrebs werden könnte, insbesondere unter Rauchern.

Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Artikel allgemeine Informationen bereitstellt und nicht als Ersatz für ärztliche Empfehlungen betrachtet werden sollte. NV übernimmt keine Verantwortung für Diagnosen, die von Lesern auf der Grundlage der Inhalte dieser Website gestellt werden. Wenn Sie sich um Ihren Gesundheitszustand sorgen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.