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Britische Regierung diskutiert Wiederherstellung der Schifffahrt im Hormus-Golf auf Gipfel mit 40 Ländern

Die britische Regierung hat einen bedeutenden Gipfel abgehalten, bei dem 40 Länder über die Wiederherstellung der Schifffahrt im strategisch wichtigen Hormus-Golf diskutierten und Wege zur Behebung der Blockade durch den Iran erörtert wurden.

Die britische Regierung hat am 2. April die Ergebnisse eines wichtigen Gipfels veröffentlicht, auf dem Vertreter von 40 Ländern zusammenkamen, um die Wiederherstellung der Schifffahrt im Hormus-Golf zu besprechen. Diese Veranstaltung fand im Rahmen der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft statt, einen freien Durchgang von Schiffen durch diesen strategisch bedeutenden Wasserweg zu gewährleisten. Der Gipfel wurde von der britischen Außenministerin Yvette Cooper geleitet, die die Dringlichkeit der Situation betonte und die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Wiederherstellung der Stabilität in der Region hervorhob.

„Wir sind Zeugen geworden, wie der Iran eine internationale Schifffahrtsroute übernommen hat, um die Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen“, erklärte Yvette Cooper und unterstrich die Ernsthaftigkeit der Lage. Der Gipfel diente dazu, die Bereitschaft der Länder zu ermitteln, sich einer vorgeschlagenen Koalition anzuschließen, sowie diplomatische und wirtschaftliche Optionen zu diskutieren, die genutzt werden könnten, um das iranische Regime zu überzeugen, die Blockade des Hormus-Golfs zu beenden.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, wurden während des Gipfels mögliche Maßnahmen erörtert, die ergriffen werden könnten, um die Sicherheit der Schifffahrt in dieser strategischen Region zu gewährleisten. Ein an dem Gipfel teilnehmender Beamter merkte an: „Obwohl das Treffen ohne konkrete Vereinbarungen endete, wurde ein Konsens darüber erzielt, dass der Iran kein Recht haben sollte, Transitgebühren von Schiffen zu erheben, die diesen Wasserweg nutzen, und dass alle Länder die Möglichkeit haben sollten, ihn frei zu befahren.“

Der nächste Schritt in den Verhandlungen wird ein Treffen von Militärplanern sein, das für die nächste Woche angesetzt ist. Bei diesem Treffen werden verschiedene Optionen erörtert, darunter mögliche Minenräumungsarbeiten im Hormus-Golf und die Bereitstellung von Kräften zur Gewährleistung der Sicherheit des kommerziellen Schiffsverkehrs. Britische Beamte betonten die Wichtigkeit dieser Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation in der Region.

Am 24. März berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass die iranischen Behörden von Schiffen Gebühren von bis zu 2 Millionen Dollar für einen einmaligen Durchgang durch den Hormus-Golf erheben. Der Iran erklärte, dass „nicht feindliche“ Schiffe den Golf nur passieren dürfen, wenn sie ihre Handlungen mit den iranischen Behörden abstimmen, was Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft ausgelöst hat.

Am 25. März berichtete die Nachrichtenagentur AFP, dass Großbritannien und Frankreich planen, militärische Verhandlungen zur Bildung einer Koalition zur Wiederherstellung des freien Schiffsverkehrs im Hormus-Golf zu leiten. In dieser Koalition könnten etwa 30 Länder teilnehmen, was die Ernsthaftigkeit der Absichten der internationalen Gemeinschaft zur Lösung dieses Problems unterstreicht.

Am 27. März einigten sich die Außenminister der G7-Staaten darauf, die Sicherheit der Schifffahrt im Hormus-Golf zu gewährleisten, jedoch erst nach Beendigung des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Dies deutet darauf hin, dass die Situation in der Region komplex bleibt und einen umfassenden Ansatz erfordert.

Am 31. März erklärte der amerikanische Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten nicht länger die Interessen jener Verbündeten schützen werden, die nicht bereit sind, zur Beendigung der Blockade des Hormus-Golfs beizutragen. Er forderte sie auf, „ihre Ölreserven zu nehmen“, was eine neue Welle von Diskussionen in internationalen Kreisen auslöste.

Am 1. April gaben Vertreter des Korps der Wächter der Islamischen Revolution (KVI) bekannt, dass der Hormus-Golf aufgrund der „absurden Äußerungen“ von Präsident Donald Trump nicht geöffnet werden würde, und betonten, dass dieser Wasserweg „unter strenger Kontrolle des KVI“ stehe. Dies bestätigt erneut die Spannungen in den Beziehungen zwischen dem Iran und den westlichen Ländern sowie die Komplexität der Situation in der Region.