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Russische Truppen greifen Nikopol an, sieben Verletzte

Im ukrainischen Nikopol, einer Stadt in der Dnipropetrowsk-Region, haben russische Streitkräfte einen Artillerieangriff durchgeführt, bei dem sieben Personen verletzt wurden.

Im ukrainischen Nikopol, einer Stadt, die in der Dnipropetrowsk-Region liegt, haben russische Truppen einen verheerenden Artillerieangriff ausgeführt. Dieser Angriff führte dazu, dass sieben Menschen verletzt wurden. Diese Informationen wurden von Alexander Ganja, dem Leiter der Dnipropetrowsk regionalen Militärverwaltung, über seinen Telegram-Kanal veröffentlicht, wie das Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet.

Nach Angaben von Ganja gehört zu den Verletzten ein 1,5-jähriges Mädchen, das in einem mittleren Schweregrad ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Das Kind wurde zur weiteren Behandlung in eine medizinische Einrichtung in Dnipro gebracht. Darüber hinaus erlitten zwei Männer im Alter von 66 und 72 Jahren leichte Verletzungen und befinden sich derzeit in ambulanter Behandlung.

Alexander Ganja wies zudem darauf hin, dass der Feind zuvor Nikopol mit FPV-Drohnen angegriffen hatte. Diese Angriffe führten zu erheblichen Schäden in der Stadt, darunter die Zerstörung eines Mehrfamilienhauses und einer Apotheke sowie das Ausbrennen eines Fahrzeugs. Diese Vorfälle haben große Besorgnis unter den Anwohnern ausgelöst.

In Ganjás Mitteilung wird erwähnt, dass bei dem Drohnenangriff vier Frauen verletzt wurden. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert: Eine 62-jährige Patientin befindet sich in einem kritischen Zustand, während eine 33-jährige Frau Verletzungen mittlerer Schwere erlitten hat. Zwei weitere Frauen im Alter von 39 und 49 Jahren wurden leicht verletzt und werden ambulant behandelt.

Dieser Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer Eskalation des Konflikts in der Region, die durch ständige Angriffe russischer Truppen verursacht wird. Wie bereits berichtet wurde, kam es am 5. April in Nikopol infolge eines Drohnenangriffs zu einem Todesfall und zu einer weiteren Person, die schwer verletzt wurde. Diese Ereignisse unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Situation in der Region, in der Zivilisten weiterhin unter den Folgen des Krieges leiden.

Die Anwohner und die Behörden fordern verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und den Schutz der Zivilbevölkerung, da Angriffe auf friedliche Städte zunehmend häufiger werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft auf die Situation in Nikopol und anderen Städten, die unter Angriffen des Aggressors leiden, aufmerksam wird.

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