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Iranische Truppen greifen Ost-West-Ölpipeline an – Gefahr einer Energiekrise

Die Streitkräfte des iranischen Regimes haben einen Angriff auf die Ost-West-Ölpipeline durchgeführt, die für den Export von Rohöl aus Saudi-Arabien von entscheidender Bedeutung ist. Diese Information wurde am 8. April von der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.

Die Streitkräfte des iranischen Regimes haben einen Angriff auf die Ost-West-Ölpipeline durchgeführt, die als kritisches Element für den Export von Rohöl aus Saudi-Arabien gilt. Diese Information wurde am 8. April von der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, die sich auf eine Quelle in der Ölindustrie des Königreichs beruft.

Nach Angaben dieser Quelle beschränkte sich der iranische Angriff nicht nur auf die Ost-West-Pipeline, sondern betraf auch andere Einrichtungen in Saudi-Arabien. Experten zufolge pumpte die Pipeline täglich etwa 7 Millionen Barrel Öl und transportierte Rohöl vom ölexportierenden Zentrum des Landes im Osten bis zum Hafen Yanbu am Roten Meer. Dieser Angriff ereignete sich vor dem Hintergrund, dass Iran faktisch die Straße von Hormuz blockiert hat, was zu einem Stillstand großer Mengen von Öl und Gas führte und die Preise auf den globalen Energiemärkten stark ansteigen ließ.

Die Quelle von Reuters wies zudem darauf hin, dass der iranische Angriff wahrscheinlich Auswirkungen auf den Transport von Öl durch die Pipeline haben wird. Derzeit wird der Schaden, der der Pipeline zugefügt wurde, bewertet. Experten warnen, dass dies die Situation verschärfen könnte, die sie als die schlimmste Energiekrise der Welt bezeichnen. Das Unternehmen Aramco, der größte Ölproduzent in Saudi-Arabien, verbraucht etwa 2 Millionen Barrel pro Tag auf dem Binnenmarkt, was ungefähr 5 Millionen Barrel pro Tag für den Export übrig lässt. Daten über den Transport zeigen, dass die Beladung im Hafen Yanbu im Durchschnitt 4,6 Millionen Barrel pro Tag betrug, was fast die Kapazitätsgrenze erreicht hat, selbst trotz der Angriffe, die am 19. März auf diesen Knotenpunkt gerichtet waren.

Gleichzeitig erklärten Vertreter des Korps der Islamischen Revolution (IRGC) im Iran, dass sie Raketen- und Drohnenangriffe auf mehrere Ziele in Saudi-Arabien durchgeführt haben, einschließlich der Öleinrichtungen amerikanischer Unternehmen im Hafen Yanbu. Diese Eskalation des Konflikts hat ernsthafte Besorgnis auf internationaler Ebene ausgelöst, da sie die globalen Energelieferungen beeinträchtigen könnte.

In der Nacht zum 8. April gab der US-Präsident Donald Trump bekannt, dass er dem Vorschlag zugestimmt hat, die Bombardierungen Irans für zwei Wochen auszusetzen, unter der Bedingung, dass die Straße von Hormuz sofort geöffnet wird. Er betonte, dass die USA bereits alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen haben und auch bedeutende Fortschritte bei der Erreichung eines endgültigen Friedensabkommens gemacht haben. Diese Erklärung von Trump stellt einen wichtigen Schritt in den Bemühungen dar, die Spannungen in der Region zu verringern.

Kurz darauf bestätigte der Oberste Rat für nationale Sicherheit im Iran das Abkommen über eine zweiwöchige Waffenruhe mit den USA. Auch Israel stimmte zu, die Bombardierungen während der Verhandlungen auszusetzen. Der Premierminister von Pakistan, Shehbaz Sharif, erklärte sich bereit, Delegationen aus Iran und den USA zu einem Treffen in Islamabad einzuladen, um weitere Verhandlungen zu führen, was einen wichtigen Schritt zur Lösung des Konflikts darstellen könnte.

Trump äußerte zudem eine Reihe von Drohungen gegenüber Iran und erklärte, dass die USA das Land in einer Nacht zerstören könnten und in wenigen Stunden alle Brücken und Kraftwerke vernichten könnten. Er warnte, dass im Falle der Nichterfüllung seiner Forderungen „die gesamte Zivilisation zugrunde gehen würde“. Ultimatum, das Trump aussprach, endete um 20:00 Uhr Eastern Time, was 03:00 Uhr am 8. April nach Kiewer Zeit entsprach.

Am 8. April erklärte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgiy Tikhiy, während eines Briefings, dass das offizielle Kiew bereit sei, seine Erfahrungen aus dem Schwarzen Meer zu teilen, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu gewährleisten. Diese Erklärung unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Stabilität in einer Region, die für die globalen Energelieferungen von entscheidender Bedeutung ist.