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Im Raum Nikopol beginnen die Russen mit dem Abwurf von schwer erkennbaren Minen "Prjanik"

Im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region haben russische Militärs mit dem Abwurf von schwer erkennbaren Antipersonenminen begonnen, die den Codenamen "Prjanik" tragen. Diese explosiven Objekte stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Leben und die Gesundheit der Anwohner dar.

Im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region haben russische Militärs mit dem Abwurf von schwer erkennbaren Antipersonenminen begonnen, die den Codenamen "Prjanik" tragen. Diese explosiven Objekte sind außerordentlich gefährlich und nur schwer zu entdecken, was sie zu einer ernsthaften Bedrohung für das Leben und die Gesundheit der Menschen macht, die in dieser Region leben.

Die Informationen über den Einsatz der Minen "Prjanik" stammen von dem Leiter der Nikopolischen Bezirksstaatsverwaltung, Ivan Bazyliuk. In seiner Mitteilung erklärte er: "Es wurde der Einsatz neuer Antipersonenminen mit Fernzündung festgestellt, die unter dem Codenamen 'Prjanik' bekannt sind. Diese explosiven Objekte sind extrem schwer zu erkennen und stellen eine tödliche Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Menschen dar."

Bazyliuk veröffentlichte zudem ein Foto dieser Mine, die ein kleines Kunststoffobjekt ist, das einer Unterlegscheibe oder einem Deckel ähnelt und einen Durchmesser von etwa 5 bis 6 cm hat. Aufgrund ihrer Form und Farbe fügt sich die Mine leicht in den Boden, das Gras oder den Müll ein, was ihre Entdeckung erheblich erschwert.

Diese Minen können bereits bei der geringsten Berührung explodieren – es reicht aus, einfach darauf zu treten. Es wird berichtet, dass die russischen Besatzer sie mit Drohnen auf Straßen, Höfen, Feldern und Straßenrändern abwerfen können, was das Risiko von zufälligen Explosionen und Verletzungen von Zivilisten erhöht.

Diese Situation bereitet den Anwohnern ernsthafte Sorgen, die bereits Erfahrungen mit militärischen Konflikten und deren Folgen gesammelt haben. Kürzlich, am 31. März, berichtete die staatliche Verwaltung der Region Charkiw über die Entdeckung von Munition, die sich selbst zerstören kann, was ebenfalls eine besonders gefährliche Bedrohung für die Zivilbevölkerung darstellt.

Die Behörden fordern die Bewohner auf, vorsichtig zu sein und verdächtige Objekte zu meiden, die sich als Minen herausstellen könnten. In diesem Zusammenhang werden Informationskampagnen und Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung durchgeführt, um über die Gefahren zu informieren und zu lehren, wie man im Falle der Entdeckung explosiver Objekte handeln sollte.

Diese Nachricht unterstreicht die Bedeutung der Sicherheit in Zeiten militärischer Auseinandersetzungen, die in der Ukraine andauern, und die Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen seitens der Zivilbevölkerung, insbesondere in Gebieten, in denen aktive Kämpfe stattfinden.