Українська правда

Positive Dynamik bei der Mobilisierung in der Ukraine

Der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Brigadegeneral Pawlo Palisa, äußerte in einem aktuellen Interview, dass die Mobilisierung und Rekrutierung in der Ukraine in den letzten zehn Monaten eine positive Entwicklung erfahren hat.

In einem kürzlich geführten Interview mit dem Nachrichtenportal "RBK-Ukraine" erklärte der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Brigadegeneral Pawlo Palisa, dass die Mobilisierung und Rekrutierung in der Ukraine in den letzten zehn Monaten eine positive Dynamik aufweist. Diese Entwicklungen sind im Vergleich zum Vorjahr zu sehen, als die Situation deutlich schlechter war.

Palisa betonte, dass in diesem Zeitraum erhebliche Verbesserungen erzielt wurden, die es den Streitkräften ermöglichen, sich sicherer zu fühlen. "Wir haben nun seit zehn Monaten eine deutlich bessere Situation hinsichtlich der Mobilisierung und eine positive Dynamik, die es den Streitkräften ermöglicht, sich besser zu fühlen als im vergangenen Jahr", unterstrich er.

Er wies zudem darauf hin, dass bestimmte operationale Lücken, die zuvor im Mobilisierungsprozess bestanden, beseitigt wurden. Dies sei seiner Meinung nach dank der Bemühungen eines Teams möglich geworden, das an der Verbesserung des Rekrutierungssystems gearbeitet hat. "Obwohl viel Arbeit geleistet wurde, gibt es noch mehr zu tun", fügte Palisa hinzu und betonte die Notwendigkeit, die Reformen in diesem Bereich fortzusetzen.

Darüber hinaus ging Palisa in seinem Interview auf die Frage ein, ob der Altersgrenze für die Mobilisierung unter 25 Jahren gesenkt werden könnte, sowie auf mögliche Änderungen der Ausreisebestimmungen für Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren. Er stellte klar, dass diese Fragen derzeit nicht auf der Agenda stehen. Dies deutet darauf hin, dass die Behörden vorerst nicht planen, die bestehenden Mobilisierungsregeln zu ändern.

Es ist erwähnenswert, dass auch der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow zuvor zu den Änderungen im Mobilisierungsprozess Stellung genommen hat. Er hatte erklärt, dass das Team des Verteidigungsministeriums an neuen Ansätzen arbeitet, die das eigenmächtige Verlassen der Truppe sowie bestimmte Aspekte des Dienstes von Sturmtruppen und Infanteristen betreffen, einschließlich der Dienstzeiten und der finanziellen Vergütung.

Der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Budanow, betonte in seinen Kommentaren ebenfalls die Bedeutung des Humankapitals für die Armee. Er wies darauf hin, dass der Krieg bereits seit 12,5 Jahren andauert, von denen mehr als vier Jahre ein umfassender Einmarsch sind. "Die Menschen schauen Fernsehen und nutzen das Internet, Telegram und so weiter – sie sind nicht besonders motiviert, in den Krieg zu ziehen. Und es gibt einen minimalen Plan: die minimale Anzahl von Menschen, die mobilisiert werden müssen, um die Front zu unterstützen", sagte Budanow. Er hob hervor, dass zwischen diesen beiden Realitäten keine Brücke existiert und dass, wenn die Menschen nicht gehen, sie mobilisiert werden müssen.