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In Iran nach Luftangriff Brücke zerstört, Trump verspricht "äußerst starken Schlag"

Am Donnerstag, dem 2. April, wurde in Iran ein Luftangriff verübt, der eine bedeutende Brücke auf der Umgehungsstraße von Karaj teilweise zerstörte. Präsident Donald Trump kündigte daraufhin einen "äußerst starken Schlag" gegen Iran an.

In Iran, am Donnerstag, dem 2. April, ereignete sich ein Luftangriff, der zu einer teilweisen Zerstörung einer wichtigen Brücke auf der nördlichen Umgehungsstraße der Stadt Karaj führte, die diese mit Teheran verbindet. Der renommierte internationale Nachrichtenanbieter The Guardian berichtete über die ernsten Auswirkungen der Situation in der Region und hob die Dringlichkeit der Lage hervor.

Die Luftangriffe fanden statt, nachdem der US-Präsident Donald Trump Iran einen "äußerst starken Schlag" innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen in Aussicht stellte. Trump erklärte, dass er die Iraner "in die Steinzeit zurückversetzen" wolle, was in internationalen Kreisen für großes Aufsehen sorgte und die Spannungen in der Region weiter anheizte.

Berichten zufolge handelt es sich bei der betroffenen Brücke, bekannt als B1, um eine Struktur mit einer Länge von etwa 500 Metern, die Anfang 2026 erbaut wurde. Iranische Propaganda bezeichnete sie als eine der größten Brücken in Westasien und betonte, dass sie unter dem Druck von Sanktionen ohne den Einsatz ausländischer Technologien errichtet wurde. Diese Brücke überquert das Tal des Karaj-Flusses über dem Beylakan-Stausee und hat die Kapazität, bis zu 60.000 Fahrzeuge pro Tag zu bewältigen.

Der iranische Nachrichtendienst Press TV berichtete, dass die Baukosten für diese Brücke bei 400 Millionen US-Dollar lagen. Neben der Verkehrsinfrastruktur wurde auch die Industrie des Landes von den Angriffen betroffen. Zwei der größten Stahlwerke Irans – die Khuzestan Steel Company in Ahvaz und die Mobarakeh Steel Company in der zentralen Provinz Isfahan – meldeten Schäden durch eine Serie von US-israelischen Luftangriffen, wie Al Jazeera berichtete.

Nach dem Luftangriff kommentierte Trump die Zerstörung der Brücke in seinem sozialen Netzwerk Truth Social. Er schrieb: "Die größte Brücke Irans ist eingestürzt und wird nie wieder genutzt werden. Und es geht weiter! Es gibt noch Zeit, einen Deal zu machen, bevor es zu spät ist. Andernfalls wird von dem, was einst ein großes Land sein könnte, nichts mehr übrig sein!"

Am 1. April wies Trump in seinem sozialen Netzwerk darauf hin, dass der Präsident Irans die Vereinigten Staaten um einen Waffenstillstand gebeten habe, Washington jedoch diese Anfrage erst nach der Öffnung der Straße von Hormuz prüfen werde. Das iranische Außenministerium wies jedoch später Trumps Aussagen zurück und erklärte, dass eine solche Anfrage nicht gestellt worden sei.

Am 31. März wurde bekannt, dass der dritte US-Flugzeugträger USS George HW Bush mit Begleitschiffen in den Nahen Osten entsandt wurde. Zuvor gab es Medienberichte über mögliche Vorbereitungen der USA für eine Bodenoperation in Iran, was die Spannungen in der Region weiter erhöht.

Am 24. März berichtete das israelische Medium Ynet, dass der neue Oberste Führer Irans, Mojtaba Khamenei, bereit sei, Gespräche mit den USA zu führen. Dies war ein unerwarteter Schritt, da Teheran zuvor alle Behauptungen über direkte Verhandlungen mit Washington zurückgewiesen hatte. Das iranische Außenministerium hatte sogar die Aussagen über einen "produktiven Dialog" als unwahr bezeichnet.

Es ist erwähnenswert, dass die New York Times am 25. März unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtete, dass die USA über Pakistan einen 15-Punkte-Plan an Iran gesendet hätten, um den Krieg im Nahen Osten zu beenden. Die Gesprächspartner behaupteten, dass die allgemeinen Bestimmungen des amerikanischen Plans die iranische ballistische Raketen- und Atomwaffenprogramme betreffen.

Das iranische Regime legte seinerseits einen eigenen Vorschlag für einen Waffenstillstand vor, der militärische Reparationen und die Wahrung seiner Souveränität über die Straße von Hormuz forderte. Am 26. März erklärte Trump, dass er auf Ersuchen Teherans die Angriffe auf die iranische Energieversorgung um 10 Tage – bis Montag, den 6. April – verschoben habe. Diese Situation deutet auf eine Eskalation des Konflikts und eine zunehmende Spannung in den Beziehungen zwischen den USA und Iran hin.