Ukrainische Pysanka in Indien: In Delhi fand ein Workshop zur Bemalung von Ostereiern statt
In der indischen Hauptstadt Delhi wurde kürzlich eine Veranstaltung abgehalten, die der ukrainischen Tradition der Ostereierbemalung gewidmet war. Der Workshop mit dem Titel "Pysanka aus Indien" versammelte interessierte Teilnehmer in der gemütlichen Atmosphäre des Cafés Hippie Bus.
In der indischen Hauptstadt Delhi fand kürzlich ein bemerkenswerter Workshop statt, der sich der ukrainischen Tradition der Ostereierbemalung widmete. Unter dem Titel "Pysanka aus Indien" versammelten sich zahlreiche Interessierte in der einladenden Atmosphäre des Cafés Hippie Bus. Die Veranstaltung wurde von der lokalen ukrainischen Gemeinschaft organisiert und von der Vertreterin Marina Akram auf ihrer Facebook-Seite bekannt gegeben, wie von Ukrinform berichtet.
Der Workshop wurde von der erfahrenen Meisterin Natalia Oksenjuk geleitet, die den Teilnehmern die Feinheiten der Arbeit mit Wachs und Pysachki, den traditionellen Werkzeugen zur Eierbemalung, näherbrachte. Der Prozess erwies sich nicht nur als kreativ, sondern auch als ziemlich komplex, was für viele eine echte Entdeckung war. Menschen unterschiedlichen Alters nahmen an dem Workshop teil, was es ermöglichte, das Wissen über ukrainische Symbole an die jüngere Generation der Diaspora weiterzugeben.
Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung war ihr internationaler Charakter. Unter den Teilnehmern befanden sich die indische Korrespondentin Garshita und der Kameramann Mami aus Madagaskar, die zum ersten Mal ihre Fähigkeiten in der Bemalung von Pysankas ausprobierten. Die Gäste waren nicht nur von der Schönheit, sondern auch von der Komplexität dieser traditionellen ukrainischen Kunst beeindruckt. In den Pausen zwischen den kreativen Aktivitäten fand ein improvisierter Kulturaustausch statt, während dessen Mami ein Volkslied in seiner heimischen Kreolsprache sang, und die Ukrainer mit traditionellen Volksliedern antworteten, was eine Atmosphäre von Freundschaft und gegenseitigem Verständnis schuf.
„Unser neuer Bekannter Mami hat versprochen, wenn er nach Madagaskar zurückkehrt, unbedingt zu zeigen, wie man Pysankas bemalt, so wie sie auf unseren Fotos aussehen!“, teilte Marina Akram ihre Eindrücke mit. Sie drückte auch ihren Dank an die Botschaft der Ukraine in der Republik Indien und persönlich an Wolodymyr Prytula aus, die die notwendigen Materialien für die kreative Arbeit bereitgestellt hatten, insbesondere die in der Region schwer zu findenden Pysachki, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Am Workshop nahmen sowohl Erwachsene als auch Kinder teil, was ein wichtiger Aspekt bei der Weitergabe ukrainischer Traditionen und Kultur war. Laut den Teilnehmern verlief der Tag in herzlichem Austausch, der half, die Verbindung zur Heimat selbst tausende Kilometer von der Ukraine entfernt zu spüren. Dies zeigt, wie wichtig es ist, kulturelle Traditionen zu bewahren und sie an die nächsten Generationen weiterzugeben, selbst wenn man weit von der Heimat entfernt ist.
Es sei daran erinnert, dass kürzlich im Ukraine House in der Hauptstadt der USA eine umfangreiche Ausstellung von Ostereiern präsentiert wurde, die alle Regionen der Ukraine repräsentieren. Diese Sammlung umfasst Jahrzehnte der Geschichte – von der Kunst der Diaspora bis hin zu Beispielen aus der modernen Ukraine, was die Bedeutung ukrainischer Traditionen in der Welt unterstreicht.
Foto: Maryna Akram / Facebook
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