Ukraine und Schweden stärken kulturelle Zusammenarbeit in Kriegszeiten
Das ukrainische Kulturministerium hat die Intensivierung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Schweden während des Krieges bekannt gegeben. Diese bedeutende Ankündigung erfolgte im Rahmen der internationalen Konferenz "Zusammenarbeit für Resilienz" in Lwiw.
Wie von Ukrinform berichtet, hat das Ministerium für Kultur der Ukraine die Stärkung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Schweden während des Krieges bekannt gegeben. Diese wichtige Veranstaltung fand während der internationalen Konferenz "Zusammenarbeit für Resilienz" in Lwiw statt, bei der Vertreter verschiedener Länder zusammenkamen, um aktuelle Fragen der kulturellen Resilienz und Zusammenarbeit zu erörtern.
Im Rahmen des Treffens, das für beide Länder von großer Bedeutung war, drückte die stellvertretende Ministerin für Kultur der Ukraine, Olena Berezhna, ihre Dankbarkeit gegenüber Schweden für die kontinuierliche Unterstützung und aktive Teilnahme an der Allianz für kulturelle Resilienz aus. Sie betonte: "Kultur ist eine Frage der globalen Sicherheit, und für die Ukraine ist es von entscheidender Bedeutung, Partner zu haben, die bereit sind, gemeinsam zu handeln." Diese Worte unterstreichen die Wichtigkeit der kulturellen Zusammenarbeit angesichts der modernen Herausforderungen, mit denen die Ukraine konfrontiert ist.
Während des Treffens bestätigten die Parteien ihr Interesse an der Entwicklung einer strategischen Partnerschaft, insbesondere in den Bereichen Schutz des kulturellen Erbes, Resilienz und Wiederaufbau. Diese Partnerschaft wird im Rahmen der Allianz für kulturelle Resilienz umgesetzt, die darauf abzielt, kulturelle Initiativen während des Krieges zu unterstützen. Darüber hinaus einigten sich die Teilnehmer des Treffens darauf, den Dialog und die Koordination gemeinsamer Initiativen im Vorfeld der Konferenz zur Wiederherstellung der Ukraine (URC2026) fortzusetzen, die einen wichtigen Schritt in Richtung Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg darstellt.
Die schwedische Seite äußerte ebenfalls ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Die Kulturministerin Schwedens, Parisa Liljestrand, betonte, dass "unsere Zusammenarbeit nicht nur Hilfe für die Ukraine ist, sondern auch gegenseitiges Lernen". Sie stellte fest, dass Schweden wertvolle Erfahrungen von der ukrainischen Resilienz und der Aufrechterhaltung eines normalen Lebens gewinnt, während die Ukraine bereit ist, ihr Fachwissen in den kulturellen und zivilen Bereichen zu teilen. Dieses gegenseitige Lernen könnte die Grundlage für die weitere Entwicklung kultureller Initiativen und Projekte bilden, die zur Stärkung der Beziehungen zwischen den Ländern beitragen.
Darüber hinaus traf sich Olena Berezhna, wie von Ukrinform berichtet, auch mit der finnischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Mari-Leena Talvitie, und dem Kulturminister Moldawiens, Cristian Jardan, im Rahmen derselben Konferenz. Diese Treffen zeugen von der aktiven internationalen Tätigkeit der Ukraine im Bereich Kultur, die ein wichtiger Bestandteil im Kampf um den Erhalt des kulturellen Erbes und der Identität während des Krieges ist.
Somit stellt die Stärkung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Schweden im Rahmen der internationalen Konferenz "Zusammenarbeit für Resilienz" einen wichtigen Schritt in der Entwicklung einer strategischen Partnerschaft dar, die darauf abzielt, das kulturelle Erbe und den Wiederaufbau in Kriegszeiten zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit hilft nicht nur der Ukraine, sondern bietet auch beiden Ländern die Möglichkeit, voneinander zu lernen, was in der heutigen Welt von entscheidender Bedeutung ist.
Treten Sie unseren Telegram-, Instagram- und YouTube-Kanälen bei, um über die neuesten Nachrichten und Ereignisse informiert zu bleiben.