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Ukraine arbeitet an Vorschlägen zur Stärkung des Sicherheitsgarantiedokuments – Wladimir Selenskyj

Die Ukraine entwickelt aktiv Vorschläge zur Stärkung des Dokuments über Sicherheitsgarantien, wie Präsident Wladimir Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft am Montag, den 6. April, bekannt gab.

Die Ukraine arbeitet intensiv an ihren Vorschlägen zur Stärkung des Dokuments, das sich mit Sicherheitsgarantien befasst. In seiner abendlichen Videobotschaft am Montag, den 6. April, informierte Präsident Wladimir Selenskyj über die laufenden Gespräche mit der amerikanischen Seite.

„Wie vereinbart, bereitet die Ukraine ihre Vorschläge zur Stärkung des Dokuments über Sicherheitsgarantien vor. Gerade die Sicherheitsgarantien sind der Schlüssel zu einem echten Ende des Krieges und zu einem dauerhaften Frieden. Es geht insgesamt um eine politische und rechtliche Situation, die es ermöglicht, den Krieg zu beenden und das Vertrauen der Menschen in den Prozess zu stärken“, betonte Selenskyj und hob die Bedeutung dieser Thematik für die Stabilität im Land hervor.

Der Präsident wies auch auf die Notwendigkeit der Unterstützung internationaler Partner im Prozess des Kriegsabschlusses hin. „Es ist wichtig, dass unsere Partner uns dabei hören und dass wir in den Verhandlungen produktiv vorankommen“, fügte er hinzu und äußerte die Hoffnung auf einen konstruktiven Dialog mit den internationalen Verbündeten.

Am 3. April hatte Selenskyj während eines Gesprächs mit Journalisten bereits mitgeteilt, dass er eine amerikanische Verhandlungsdelegation nach Kiew eingeladen hat. Er betonte, dass die Ukraine in den kommenden Tagen Antworten auf die Fragen zu den Sicherheitsgarantien in das ausgearbeitete Dokument aufnehmen werde, was auf eine aktive Verhandlungsführung hinweist.

Selenskyj erklärte, dass dieses Verhandlungsformat als Alternative zu einem trilateralen Treffen betrachtet wird, dessen Durchführung derzeit aufgrund des Krieges im Nahen Osten erschwert ist. Dies zeugt von der Flexibilität der ukrainischen Diplomatie und der Bereitschaft, neue Wege zur Erreichung des Friedens zu suchen.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, das am 25. März veröffentlicht wurde, stellte der ukrainische Präsident fest, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, jedoch unter der Bedingung, dass die Verteidigungskräfte aus dem Donbass abziehen. Diese Aussage rief eine gewisse Reaktion im amerikanischen politischen Umfeld hervor.

Der US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete die Worte des ukrainischen Präsidenten als Lüge, was zu weiteren Kommentaren von Selenskyj führte. Der ukrainische Führer erklärte, dass Kiew bestrebt sei, Sicherheitsgarantien noch vor dem Ende des Krieges zu unterzeichnen, und die entsprechenden Vereinbarungen nahezu fertig seien, jedoch die USA erklärt hätten, dass dies nur nach Beendigung der Kampfhandlungen möglich sei.

Somit bleibt die Situation bezüglich der Sicherheitsgarantien für die Ukraine komplex und erfordert weitere Anstrengungen seitens der ukrainischen Seite, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es ist wichtig, dass die internationalen Partner die Ukraine in diesen Bemühungen unterstützen, da dies nicht nur die Sicherheit des Landes, sondern auch die Stabilität in der Region betrifft.