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Ukraine bereit, Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu gewährleisten

Die Ukraine ist bereit, ihre Erfahrungen aus dem Schwarzen Meer zu nutzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu unterstützen. Dies erklärte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgij Tichij, während eines Briefings.

Die Ukraine hat ihre Bereitschaft signalisiert, ihre wertvollen Erfahrungen aus dem Schwarzen Meer einzubringen, um die Freiheit der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz zu gewährleisten. Georgij Tichij, Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, gab diese Informationen während eines Pressebriefings bekannt und betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

Tichij hob hervor, dass die Ukraine aktiv an politischen und militärischen Gesprächen teilgenommen hat, die sich mit der Gewährleistung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormuz befassen. Diese Gespräche fanden unter der Leitung Großbritanniens statt. Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga war in politische Verhandlungen involviert, während ukrainische Militärs an technischen und militärischen Diskussionen teilnahmen, um die Situation vor Ort zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten.

„Dieses Angebot steht weiterhin auf dem Tisch und bleibt gültig. Wenn unsere Dienste von unseren Verbündeten benötigt werden, sind wir bereit, diese anzubieten“, betonte Tichij und wies auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern hin. Diese Aussage unterstreicht das Engagement der Ukraine, ihre Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur zu stärken.

In einem weiteren Schritt zur Stabilisierung der Region hatte der französische Präsident Emmanuel Macron zuvor erklärt, dass etwa 15 Länder planen, den Verkehr durch die Straße von Hormuz wiederherzustellen, nachdem eine Vereinbarung über einen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erzielt wurde. Dies zeigt die wachsende internationale Unterstützung für Sicherheitsfragen in dieser geopolitisch sensiblen Region.

Am Abend des 8. April kündigte der US-Präsident Donald Trump an, dass er zugestimmt habe, die Bombardierungen des Iran für zwei Wochen auszusetzen, unter der Bedingung, dass die Straße von Hormuz sofort geöffnet werde. Er betonte, dass die USA bereits „alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen“ hätten und „deutlich Fortschritte“ bei der Erreichung eines endgültigen Friedensabkommens gemacht hätten.

In der Folge bestätigte der Nationale Sicherheitsrat des Iran die Vereinbarung über einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit den USA. Auch Israel stimmte zu, die Bombardierungen während der Verhandlungen auszusetzen, was auf eine Entspannung der Spannungen in der Region hindeutet.

Der Premierminister von Pakistan, Shehbaz Sharif, erklärte, dass er Delegationen aus dem Iran und den USA zu einem Treffen in Islamabad einlade, um weitere Verhandlungen zu führen. Dies könnte ein wichtiger Schritt in Richtung Stabilität in der Region und zur Wiederherstellung des Dialogs zwischen den beteiligten Parteien sein.

Vor diesem Hintergrund hatte Trump eine Reihe von Drohungen gegenüber dem Iran ausgesprochen und erklärt, dass die USA „den Iran über Nacht auslöschen“ könnten und innerhalb weniger Stunden alle Brücken und Kraftwerke des Landes bombardieren könnten. Er warnte auch, dass im Falle der Nichterfüllung seiner Forderungen „eine ganze Zivilisation zugrunde gehen würde“. Diese Äußerungen sorgten für Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft und unterstrichen die Notwendigkeit diplomatischer Bemühungen.

Der Ultimatum, den Trump verkündete, lief um 20:00 Uhr Eastern Time (03:00 Uhr am 8. April in Kiew) ab, was zusätzlichen Druck auf den Iran in den Verhandlungen ausübte. Die Situation bleibt angespannt, und die weiteren Schritte internationaler Akteure könnten erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklungen in der Region haben.

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