In Sumy ist die Zahl der Verletzten nach nächtlichem Angriff auf 13 gestiegen
In der ukrainischen Stadt Sumy ist die Zahl der Verletzten infolge eines massiven Angriffs mit russischen Drohnen auf 13 gestiegen. Der Vorfall ereignete sich während einer dreistündigen Attacke in der Nacht.
In Sumy, einer Stadt im Nordosten der Ukraine, ist die Zahl der Verletzten nach einem massiven Angriff mit russischen Drohnen, die vorläufig als Typ 'Gerbera' identifiziert wurden, auf 13 gestiegen. Dies berichtete der Leiter der Stadtverwaltung von Sumy, Serhiy Kryvosheienko, auf seinem Telegram-Kanal, wie von Ukrinform übermittelt.
Kryvosheienko erklärte, dass der Angriff über einen Zeitraum von drei Stunden in der vergangenen Nacht andauerte und schwerwiegende Folgen für die Stadt hatte. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Kind. Alle Betroffenen erhielten umgehend die notwendige medizinische Hilfe, wobei zwei von ihnen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Das verletzte Kind erhielt vor Ort medizinische Versorgung, jedoch lehnten die Eltern eine Krankenhausaufnahme ab. Darüber hinaus befanden sich an weiteren Standorten acht weitere Stadtbewohner, die leichte Verletzungen erlitten hatten und ebenfalls vor Ort medizinisch versorgt wurden.
Der Leiter der Stadtverwaltung berichtete, dass durch den Angriff die Dächer an vier dokumentierten Standorten in der Stadt beschädigt wurden, sowie mehr als 300 Fenster in vier Mehrfamilienhäusern. Zudem wurde die Gasinfrastruktur in Mitleidenschaft gezogen, was zu Störungen in der Energieversorgung in einigen Stadtteilen führte.
In der Nacht wurden als Reaktion auf die Situation Unterkünfte für Menschen vorbereitet, die möglicherweise obdachlos geworden sind. Am Morgen wurde die Arbeit von Einsatzstäben aufgenommen, die mit der Beseitigung der Folgen des feindlichen Angriffs beauftragt sind, um den betroffenen Anwohnern schnellstmöglich zu helfen.
Aktuell laufen die Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten, während Fachleute den Bewohnern der betroffenen Gebäude beratend zur Seite stehen, um ihre Situation nach dem Angriff zu erleichtern.
Es sei daran erinnert, dass in den letzten 24 Stunden in der Region Sumy aufgrund der Aggression Russlands drei Menschen ums Leben kamen und 22 weitere verletzt wurden, darunter auch Kinder. Diese Situation verdeutlicht die besorgniserregende Realität, mit der die Bewohner der Region angesichts ständiger Angriffe konfrontiert sind.
Fotos von Ukrinform können hier erworben werden.
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