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In Rumänien wurden zwei Ukrainer wegen 'explosiver' Pakete angeklagt

In Rumänien hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei ukrainische Staatsbürger erhoben, die im Zusammenhang mit 'explosiven' Paketen stehen, die angeblich auf Anweisung russischer Geheimdienste versandt wurden.

In Rumänien hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei ukrainische Staatsbürger erhoben, die im Zusammenhang mit 'explosiven' Paketen stehen, die angeblich auf Anweisung russischer Geheimdienste versandt wurden. Diese Informationen wurden von der Quelle 'Europäische Wahrheit' verbreitet, die sich auf Berichte von Balkan Insight stützt.

Am 6. April 2023 erhob die rumänische Staatsanwaltschaft offiziell Anklage gegen einen 23-jährigen und einen 24-jährigen Ukrainer. Sie werden verdächtigt, einen Diversionsakt versucht zu haben und an solchen Handlungen im Rahmen des Verfahrens über die 'explosiven' Pakete beteiligt gewesen zu sein, die laut Ermittlungen Teil einer umfassenderen Operation waren, die von russischen Geheimdiensten koordiniert wurde.

Nach Angaben der rumänischen Direktion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus (DIICOT) brachten die Verdächtigen im Oktober 2022 zwei Pakete zur Versendung über den Dienst 'Nova Poshta'. Die Ermittler wiesen darauf hin, dass ein reales Risiko eines Brandes bestand, das die nationale Sicherheit gefährden konnte, da der Versandort im ersten Stock eines siebenstöckigen Wohnhauses in einem zentralen, dicht besiedelten Gebiet von Bukarest lag.

Beide Ukrainer befinden sich seit Oktober 2022 in Untersuchungshaft. Sie wurden infolge gemeinsamer Maßnahmen rumänischer Sicherheitskräfte und ihrer polnischen Kollegen festgenommen, die zur gleichen Zeit sechs weitere Verdächtige auf polnischem Territorium festnahmen. Im Falle einer Verurteilung droht den Ukrainern eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren.

Diese Angelegenheit hat einen breiteren Kontext, da in Deutschland Mitte März 2023 ein Gerichtsverfahren gegen Ukrainer begann, die laut Ermittlungen möglicherweise eine Route für 'explosive' Pakete im Auftrag russischer Geheimdienste vorbereiteten. Dies zeigt, dass ähnliche Vorfälle nicht nur in Rumänien, sondern auch in anderen europäischen Ländern Besorgnis erregen.

Darüber hinaus wurden Anfang März 2023 in Litauen fünf Personen vor Gericht gestellt, die ebenfalls wegen ähnlicher Vergehen angeklagt sind. Unter ihnen befinden sich Ukrainer, was erneut die Dimension des Problems unterstreicht, das mit den Aktivitäten russischer Geheimdienste in Europa und ihren Versuchen, die Situation in der Region zu destabilisieren, verbunden ist.

Somit ist der Fall der 'explosiven' Pakete, der in Rumänien untersucht wird, Teil eines größeren Bildes, in dem Ukrainer, die sich im Zentrum internationaler terroristischer Bedrohungen befinden, gleichzeitig Gegenstand von Ermittlungen in mehreren Ländern werden. Dies wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit und zur Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden verschiedener Staaten im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus auf.