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In der Region Riwne wurde ein 10-jähriger Junge gerettet, der aus der fünften Etage in einen Steinbruch gefallen war

In der Region Riwne wurde ein 10-jähriger Junge nach einem dramatischen Sturz aus der fünften Etage in einen Steinbruch gerettet. Der Vorfall ereignete sich am 2. April und erforderte eine umfangreiche Rettungsaktion.

In der Region Riwne, Ukraine, wurde ein 10-jähriger Junge nach einem schweren Unfall gerettet, bei dem er aus einer Höhe von etwa fünf Stockwerken in einen Steinbruch gefallen war. Der Junge befand sich auf einem schwer zugänglichen Felsen, was die Rettungsmaßnahmen erheblich erschwerte.

Die Nationalpolizei der Ukraine berichtete über den Vorfall und veröffentlichte Fotos und Videos von den Rettungsaktionen. Der Vorfall ereignete sich am 2. April, als die Tante des Jungen, eine Anwohnerin des Dorfes Puhach, die Polizei informierte, dass ihr Neffe verschwunden sei. Sie erklärte, dass das Kind mit dem Fahrrad unterwegs war und nicht nach Hause zurückgekehrt sei.

Infolgedessen wurde eine Suchaktion im Waldgebiet und im Steinbruch organisiert. An dieser Aktion beteiligten sich Suchgruppen, die aus Polizisten, Verwandten des Jungen, Dorfbewohnern, besorgten Bürgern, Militärs, Mitgliedern der Einheit „Hyschak“, Polizeihundeführern aus der Region Riwne, Rettungskräften und Nationalgardisten mit Diensthunden bestanden. Die Suchmaßnahmen dauerten fast einen Tag, einschließlich nächtlicher Einsätze und dem Einsatz von Drohnen zur Luftüberwachung des Gebiets.

Am 3. April, gegen 18:30 Uhr, entdeckte ein Freund des vermissten Jungen ihn zuerst im lokalen Steinbruch. Er alarmierte sofort die Nationalgardisten, die sich in der Nähe befanden. Es stellte sich heraus, dass das Kind aus einer Höhe von etwa fünf Stockwerken gefallen war und auf einem schwer zugänglichen Felsen lag. Aufgrund seiner Verletzungen war der Junge nicht in der Lage, sich selbst zu bewegen.

Aufgrund der Steilheit der Hänge war der Einsatz von Spezialtechnik zur Evakuierung des Kindes nicht möglich. Daher entschieden die Teilnehmer der Suchaktion, eine Menschenkette zu bilden, um den Jungen vorsichtig hinunterzulassen und ihn den Sanitätern zu übergeben. Dank der koordinierten Aktionen aller Beteiligten gelang es, das Kind erfolgreich aus der gefährlichen Lage zu befreien.

Zum Zeitpunkt der Hospitalisierung war der Junge bei Bewusstsein. Vorläufigen Angaben zufolge hatte er sich Brüche des Beckens, des Arms, der Schulter und des Schlüsselbeins sowie Prellungen und Hämatome zugezogen. Die Ärzte berichteten, dass zu diesem Zeitpunkt keine Lebensgefahr bestand und der Junge die notwendige medizinische Hilfe erhielt.

Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung der koordinierten Aktionen von Rettungsdiensten und besorgten Bürgern in Notfallsituationen. Die Suchaktion, die fast einen Tag dauerte, war ein Beispiel dafür, wie gemeinsame Anstrengungen das Leben eines Kindes retten können.

Tags: Region Riwne, Kind, Unfall, Evakuierung