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In Noworossijsk erneut Drohnenangriff auf den Ölterminal "Scheschcharis" – Medien

Am Sonntagabend, dem 15. Oktober, kam es in Noworossijsk, einer Stadt im Süden Russlands, zu einem weiteren Drohnenangriff auf den strategisch wichtigen Ölterminal "Scheschcharis", was Besorgnis unter den Anwohnern und der lokalen Regierung auslöste.

Am Sonntagabend, dem 15. Oktober, wurde die Stadt Noworossijsk im Süden Russlands erneut Ziel eines Angriffs durch unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen). Der Angriff richtete sich gegen den strategisch wichtigen Ölterminal "Scheschcharis", was sowohl bei den Anwohnern als auch bei den Behörden Besorgnis auslöste. Laut dem Bericht des Mediums Astra ist der Terminal ein zentraler Punkt für den Öltransport in der Region.

Nach Angaben des operativen Stabs des Krasnodar Gebiets fielen die Trümmer der Drohnen auf das Gelände zweier Unternehmen in Noworossijsk. In einem der Vorfälle kam es zu einem Brand, der glücklicherweise schnell gelöscht werden konnte. Der Bürgermeister von Noworossijsk, Andrei Krawtschenko, bestätigte diese Informationen und berichtete, dass die Trümmer auch auf ein Mehrfamilienhaus im südlichen innerstädtischen Bereich der Stadt gefallen sind. Derzeit wird die Situation bezüglich möglicher Verletzter infolge des Vorfalls überprüft.

Gleichzeitig weist eine Analyse von OSINT, die von dem Medium Astra durchgeführt wurde, darauf hin, dass das Hauptziel des Angriffs der Umschlagkomplex "Scheschcharis" war. Videoaufnahmen, die von Zeugen veröffentlicht wurden, wurden von der östlichen Küste der Cemez-Bucht aufgenommen und zeigen die Auswirkungen des Angriffs auf dieses wichtige Objekt.

Der Umschlagkomplex "Scheschcharis" ist der größte Ölumschlagterminal im Süden Russlands und gehört zur Aktiengesellschaft "Schwarzes Meer Transneft", die wiederum Teil der offenen Aktiengesellschaft "Transneft" ist. Dieser Terminal ermöglicht den Empfang, die Lagerung und die Exportentladung von Öl und Ölprodukten auf Tanker, was ihn strategisch wichtig für die Wirtschaft der Region macht.

Es ist erwähnenswert, dass dies nicht der erste Angriff auf den Ölterminal "Scheschcharis" ist. In der Nacht zum 2. März dieses Jahres kam es bereits zu einem großen Brand an demselben Terminal, der ebenfalls das Ergebnis eines Angriffs von Kamikaze-Drohnen war. Damals bestätigte das Verteidigungsministerium der Ukraine seine Beteiligung an dem Angriff, was in den Medien und unter Experten für großes Aufsehen sorgte.

Diese Vorfälle deuten auf eine zunehmende Spannungen in der Region hin und zeigen die Möglichkeit weiterer Angriffe auf strategische Objekte, was ernsthafte Konsequenzen für die Sicherheit und Wirtschaft nicht nur von Noworossijsk, sondern ganz Russlands haben könnte. Die lokalen Behörden fordern die Bürger auf, vorsichtig zu sein und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, da die Situation weiterhin angespannt bleibt.