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In Deutschland berichtet die Menschenrechtsaktivistin Lyudmyla Huseynova über drei Jahre Gefangenschaft in 'Isolation'

Im Ukrainischen Haus in Dresden findet heute um 18:30 Uhr eine bedeutende Veranstaltung mit der Menschenrechtsaktivistin Lyudmyla Huseynova statt, die drei Jahre in der russischen Gefangenschaft verbrachte. Ziel der Veranstaltung ist es, die Stimmen derjenigen zu erheben, die direkt mit dem russischen Haftsystem konfrontiert wurden, und die Menschenrechtsfragen zu thematisieren.

Im Ukrainischen Haus in Dresden wird eine wichtige Veranstaltung stattfinden, bei der die Menschenrechtsaktivistin Lyudmyla Huseynova über ihre Erfahrungen aus drei Jahren Gefangenschaft in 'Isolation' berichten wird. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und zielt darauf ab, denjenigen eine Plattform zu bieten, die direkt unter dem russischen Haftregime gelitten haben. Huseynova wird die Methoden systematischer Gewalt schildern, die gegen Zivilisten angewendet werden, einschließlich Folter, Demütigung, Misshandlung und außergerichtlicher Hinrichtungen.

Lyudmyla Huseynova, die derzeit die gemeinnützige Organisation 'Numo, Sestri!' leitet, wird ihre persönlichen Erlebnisse während ihrer Inhaftierung teilen. Ihre Zeugenaussagen werden als wichtiges Dokument dienen, das die Zustände in der russischen Gefangenschaft beleuchtet. Huseynova wird insbesondere auf die Schicksale von zivilen Frauen eingehen, die häufig Opfer von Gewalt und Misshandlungen werden. Als Aktivistin setzt sie sich für die Freilassung ukrainischer Frauen aus russischer Gefangenschaft ein, und ihr Erfahrungsbericht wird einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis dieser Problematik leisten.

Während der Diskussion wird ein besonderes Augenmerk auf die Schicksale der zivilen Frauen in Haft gelegt, die oft unter Gewalt und Misshandlungen leiden. Huseynova wird ihre Bemühungen um die Freilassung dieser Frauen erläutern und auf die Herausforderungen hinweisen, mit denen sie konfrontiert sind. Ihr Engagement und ihre Erfahrungen werden den Teilnehmern helfen, die Tragweite der Situation besser zu begreifen und die Notwendigkeit von Unterstützung und Solidarität zu erkennen.

Nach der Diskussion haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Briefe an Frauen zu schreiben, die noch immer in ziviler Gefangenschaft sind. Dies wird nicht nur ein Akt der Unterstützung sein, sondern auch ein Weg, um auf ihr Leid und ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Die Organisatoren hoffen, dass diese Briefe den betroffenen Frauen Mut und Hoffnung geben können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, jedoch rufen die Organisatoren alle Interessierten dazu auf, Spenden zugunsten der Organisation 'Numo, Sestri!' zu leisten, die aktiv an der Freilassung von Frauen aus der Gefangenschaft arbeitet und sich für deren Rechte einsetzt. Diese Unterstützung ist entscheidend, um die Arbeit der Organisation fortzusetzen und mehr Frauen zu helfen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr, und die Gespräche werden sowohl auf Ukrainisch als auch auf Deutsch stattfinden, wobei eine Simultanübersetzung für die Bequemlichkeit aller Teilnehmer angeboten wird. Eine vorherige Registrierung für die Veranstaltung ist erforderlich und kann über einen bereitgestellten Link erfolgen.

Diese Veranstaltung wurde dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung des Deutsch-Ukrainischen Vereins (DUG) und des Allianzes ukrainischer Organisationen möglich, die aktiv die Förderung der Menschenrechte und die Unterstützung der Ukrainer in Deutschland vorantreiben.

Erst kürzlich fand in Erfurt eine Veranstaltung mit dem spanischen Autor, Kriegsreporter und Dokumentarfilmer Jay J.C. Buckley statt, die ebenfalls im Rahmen seiner Europatour stattfand. Diese Ereignisse verdeutlichen das wachsende Interesse an Menschenrechtsfragen und der Unterstützung der Ukrainer weltweit.

Foto: Lyudmyla Huseynova / Facebook

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