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In moldauischen Bălți wurde das Zentrum für die ukrainische Sprache und Kultur modernisiert

In Bălți, Moldawien, wurde ein bedeutendes Ereignis im Zusammenhang mit der Modernisierung des Zentrums für die ukrainische Sprache und Kultur gefeiert. Dies wurde durch eine Mitteilung des ukrainischen Botschaft in der Republik Moldau bekannt gegeben.

In moldauischen Bălți fand eine bedeutende Veranstaltung statt, die mit der Modernisierung des Zentrums für die ukrainische Sprache und Kultur verbunden ist. Diese Information wurde durch eine Mitteilung auf der offiziellen Facebook-Seite der Botschaft der Ukraine in der Republik Moldau veröffentlicht, die vom Nachrichtenagentur Ukrinform übermittelt wurde.

Das Projekt wurde dank der internationalen Organisation People in Need Moldova in Partnerschaft mit der Botschaft der Ukraine realisiert, während die Finanzierung vom tschechischen Fonds SOS Ukraine bereitgestellt wurde. Das modernisierte Zentrum wird zu einem wichtigen Ort für das Erlernen der ukrainischen Sprache und die Förderung der ukrainischen Kultur unter der Jugend, was angesichts der aktuellen Herausforderungen von besonderer Relevanz ist.

Der Botschafter der Ukraine in der Republik Moldau, Paun Rogovey, hob während der Feierlichkeiten den bedeutenden Beitrag der Leiterin des Zentrums, Diana Ignatenko, zur Entwicklung dieser akademischen Einrichtung hervor. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, eine komfortable Umgebung für das Lernen und den kulturellen Austausch zu schaffen, was für die in Moldawien lebenden Ukrainer von großer Bedeutung ist.

Darüber hinaus wurden während eines Treffens mit der Universitätsleitung aktuelle Herausforderungen besprochen, mit denen ukrainische Studierende angesichts der russischen Aggression konfrontiert sind. Diese Fragen sind von äußerster Wichtigkeit, da ukrainische Studierende in Moldawien Unterstützung und Schutz in einer instabilen Situation benötigen.

Im Rahmen seines Besuchs führte Paun Rogovey auch ein Treffen mit dem Leiter des Territorialbüros der Staatskanzlei in Bălți, Roman Grigoraș, durch. Die Parteien diskutierten ausführlich über die Unterstützung von ukrainischen Bürgern, die sich in den nördlichen Regionen Moldawiens aufhalten. Insbesondere ging es um den Zugang von Kindern zur Bildung, deren Integration in die lokalen Gemeinschaften, die Organisation von Erholungsprogrammen für ukrainische Kinder sowie die aktuelle Sicherheitslage in der Ukraine.

Während der Verhandlungen mit dem Bürgermeister von Bălți, Alexander Petkov, wurden die Perspektiven für die Umsetzung gemeinsamer Projekte unter Einbeziehung europäischer Fonds erörtert. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Moldawien, insbesondere im Bildungsbereich und in der sozialen Integration.

Botschafter Rogovey drückte seine persönliche Dankbarkeit gegenüber dem Stadtoberhaupt für die Bereitstellung von Generatoren für die Region Chmelnyzkyj aus, was eine wesentliche Unterstützung für die ukrainischen Gemeinden in dieser kritischen Kriegszeit darstellt. Diese Geste der Solidarität unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung in Zeiten, in denen die Ukraine mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist.

„Die Botschaft der Ukraine schätzt die unermüdliche Unterstützung der Ukraine durch die Republik Moldau, ihre Bürger und Partner sehr. Diese Solidarität ist in dieser schwierigen Zeit von entscheidender Bedeutung und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Ukraine“, betonten die Diplomaten.

Es sei daran erinnert, dass am 10. März in der moldauischen Hauptstadt Chișinău Feierlichkeiten zum Geburtstag von Taras Schewtschenko stattfanden. Die Veranstaltung fand an der Taras-Schewtschenko-Gymnasium statt, die die einzige Bildungseinrichtung in Chișinău ist, in der Kinder vollständig in ukrainischen Klassen unterrichtet werden. Dies zeugt von der aktiven Tätigkeit der ukrainischen Gemeinschaft in Moldawien und dem Bestreben, die ukrainische Kultur und Sprache zu bewahren.

Foto: Botschaft der Ukraine in der Republik Moldau / Facebook

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