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In der 'LNR' wurden Rentner der Kohlenindustrie von Kohlesubventionen ausgeschlossen - Harčenko

In der selbsternannten 'LNR' haben Veteranen der Kohlenindustrie ihr Recht auf Subventionen zur Sicherstellung von festen Haushaltsbrennstoffen verloren. Diese Information wurde von Oleksiy Harčenko, dem Leiter der Militäradministration der Region Luhansk, in seinem Telegram-Kanal veröffentlicht.

In der selbsternannten 'LNR' haben Veteranen der Kohlenindustrie ihr Recht auf Subventionen zur Sicherstellung von festen Haushaltsbrennstoffen verloren. Diese Information wurde von Oleksiy Harčenko, dem Leiter der Militäradministration der Region Luhansk, in seinem Telegram-Kanal veröffentlicht.

Harčenko erklärte, dass bis Anfang 2026 die Besatzungsbehörden für soziale Sicherheit den Veteranen der Kohlenindustrie eine bestimmte jährliche Summe als Subvention zur Verfügung stellten, um ihre Bedürfnisse an festen Brennstoffen zu decken. Diese Vergünstigungen wurden jedoch durch interne normative Rechtsakte geregelt, die ihre Gültigkeit mit dem Ende des sogenannten 'Übergangszeitraums' verloren haben. Dies bedeutet, dass die Veteranen nicht mehr auf finanzielle Unterstützung der Besatzungsverwaltung zählen können.

Harčenko präzisierte zudem, dass gemäß dem russischen Recht solche Vergünstigungen für Veteranen der Kohlenindustrie nicht vorgesehen sind. Diese Entscheidung hat unter den Rentnern, die viele Jahre in der Kohlenindustrie gearbeitet haben und auf Unterstützung von der Regierung hofften, auch in Zeiten der Besatzung Empörung ausgelöst.

Die Situation in Luhansk wird laut Informationen von Ukrinform auch durch die verstärkte Zwangsmobilisierung seitens der russischen Militärs verschärft. Einheimische berichten von einer Zunahme der Fälle, in denen Männer ohne Vorwarnung zum Militär einberufen werden. Dies sorgt für Besorgnis unter der Bevölkerung, die bereits unter wirtschaftlicher Instabilität und sozialen Problemen leidet.

Der Verlust der Kohlesubventionen für Veteranen der Kohlenindustrie ist ein weiteres Zeichen dafür, wie die Besatzungsverwaltung die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ignoriert. Viele dieser Menschen, die ihr Leben der harten Arbeit in den Bergwerken gewidmet haben, stehen nun ohne Unterstützung da, was ihr Überleben gefährdet.

In Anbetracht dieser Ereignisse fordern Experten die internationale Gemeinschaft auf, die Situation in Luhansk und anderen besetzten Gebieten zu beachten, in denen die Einheimischen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sind, die mit dem Fehlen sozialer Unterstützung und der Zwangsmobilisierung zusammenhängen. Sie betonen, dass es notwendig ist, humanitäre Hilfe und Unterstützung für diejenigen bereitzustellen, die unter den Folgen des Krieges und der Besatzung leiden.

In einer Situation, in der die Einheimischen ohne Subventionen und unter der Bedrohung der Mobilisierung bleiben, ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft nicht tatenlos zusieht und weiterhin die Ukrainer unterstützt, die unter den Folgen des Krieges leiden.