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In Charkiw beginnt der Prozess gegen einen Mann, der des Terrorismus verdächtigt wird

In Charkiw wird ein Mann vor Gericht gestellt, der verdächtigt wird, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Laut den Ermittlungen hatte der Beschuldigte Kontakte zu Russland und plante die Herstellung eines Sprengsatzes.

In Charkiw beginnt ein wichtiger Gerichtsprozess gegen einen Mann, der beschuldigt wird, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Die Ermittlungen zeigen, dass dieser Charkiw-Bewohner mit Russland zusammenarbeitete und die Absicht hatte, einen explosiven Sprengsatz herzustellen. Diese Informationen wurden von der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw veröffentlicht.

Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden stellte der Verdächtige im Herbst 2025 über den Messenger-Dienst Telegram Kontakt zu einer Mitarbeiterin des Hauptnachrichtendienstes der Russischen Föderation (GRU) her und stimmte zu, ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann zunächst Informationen sammelte und bereitstellte sowie Daten über die Standorte der Streitkräfte in der Stadt und deren Umgebung übermittelte.

„Später erhielt er von der Geheimdienstmitarbeiterin einen neuen Auftrag – einen Terroranschlag zu unterstützen. Der Agent sollte einen selbstgebauten Sprengsatz herstellen und diesen an einem bestimmten Ort in Charkiw platzieren. Zu diesem Zweck kaufte er alle notwendigen Komponenten und Materialien“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Gemäß den detaillierten Anweisungen, die er von der GRU-Mitarbeiterin erhielt, begann der Verräter, die Bombe in seiner Wohnung zu bauen. Allerdings gelang es ihm nicht, sein Verbrechen zu vollenden – während einer Durchsuchung beschlagnahmten die Strafverfolgungsbehörden unvollendete Sprengstoffe, die dazugehörigen Komponenten sowie ein Telefon, auf dem Beweise für seine Zusammenarbeit mit dem Feind gefunden wurden.

Im Oktober 2025 wurde der Charkiw-Bewohner festgenommen und in Gewahrsam genommen. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann im Jahr 2014 an der sogenannten „Antimaidan“-Bewegung teilgenommen hatte. Er wurde strafrechtlich verfolgt wegen seiner Beteiligung an den Versuchen, das Gebäude der Charkiw Regionalstaatsverwaltung zu besetzen.

Derzeit wurde gegen den Mann eine Anklageschrift vor Gericht gebracht, die seine Handlungen belegt. Die Vorermittlungen und die operative Begleitung wurden von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) in der Region Charkiw durchgeführt.

Dieser Fall hat in der Gesellschaft erhebliches Aufsehen erregt, da er die Ernsthaftigkeit der Bedrohung durch Personen, die mit feindlichen Staaten zusammenarbeiten, insbesondere im Kontext eines militärischen Konflikts, unterstreicht. Die Strafverfolgungsbehörden setzen ihre Arbeit fort, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und ähnliche Verbrechen in der Zukunft zu verhindern.

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