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Trainer von Schachtjor Arda Turan drückt sein Beileid zum Tod der legendären Mircea Lucescu aus

Der Cheftrainer des Fußballclubs Schachtjor Donetsk, Arda Turan, hat mit großer Trauer auf die Nachricht vom Tod des legendären rumänischen Trainers Mircea Lucescu reagiert. In einem Post auf Instagram äußerte Turan sein tiefes Beileid und würdigte Lucescus bedeutenden Beitrag zum Fußball.

Der Cheftrainer des Fußballclubs Schachtjor Donetsk, Arda Turan, konnte nicht untätig bleiben angesichts der tragischen Nachricht über den Tod des legendären rumänischen Trainers Mircea Lucescu. In seinem Instagram-Post drückte Turan sein tiefes Beileid aus und sagte: „Danke, Mister, für alles Wertvolle, das Sie in dieses schöne Spiel gebracht haben. Ihre Erfahrung und Ihre Weisheit werden immer unser Leitfaden sein, und Ihr Erbe wird ewig leben. Möge Ihre Seele in Frieden ruhen.“ Diese Worte zeugen von dem großen Respekt, den Turan und die gesamte Fußballwelt für Lucescus Beitrag zur Entwicklung des Fußballs haben.

Mircea Lucescu, der Schachtjor von 2004 bis 2016 leitete, hinterließ ein riesiges Erbe. Unter seiner Führung bestritt die Mannschaft 573 Spiele und gewann dabei 22 Trophäen, darunter 8 Titel als ukrainischer Meister, 6 Pokale der Ukraine und 7 Superpokale der Ukraine. Besonders denkwürdig war der Moment, als Schachtjor unter seiner Leitung 2009 seinen ersten europäischen Titel, den UEFA-Pokal, gewann. Nach dieser erfolgreichen Zeit erreichte Lucescu in der Saison 2020/21 auch mit Dynamo Kiew Erfolge, indem er die ukrainische Premier League gewann.

Leider wurde Lucescu am 29. März 2026 nach der Niederlage der rumänischen Nationalmannschaft gegen die Türkei in den Play-offs zur Weltmeisterschaft 2026 ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand verschlechterte sich, und am 2. April trat er von seinem Posten als Trainer der rumänischen Mannschaft zurück. Nur einen Tag später, am 3. April, entdeckten die Ärzte, dass Lucescu einen akuten Myokardinfarkt direkt im Krankenhaus erlitten hatte. Daraufhin wurde er aufgrund schwerer, nicht behandelbarer Herzrhythmusstörungen in ein künstliches Koma versetzt.

Während einer Computertomographie (CT) wurden bei Mircea Lucescu zahlreiche Anzeichen von ischämischen zerebralen Schlaganfällen und einer Lungenembolie festgestellt. Der Zustand des Trainers wurde als kritisch eingestuft. Der Kardiologe Ștefan Bușnatu, der Lucescus Zustand nach der CT bewertete, stellte fest, dass mehrere Organe – Herz, Gehirn und Lunge – betroffen waren, was die Lebensrisiken erheblich erhöhte. Leider verstarb Mircea Lucescu am 7. April 2026 und hinterließ eine große Lücke in der Welt des Fußballs.

Früher verabschiedete sich auch der ehemalige Schachtjor-Spieler Yaroslav Rakitskyi rührend von Lucescu und drückte seine Hochachtung und Dankbarkeit für den Beitrag des Trainers zur Entwicklung der Mannschaft und des ukrainischen Fußballs insgesamt aus. Der Tod von Mircea Lucescu ist nicht nur ein großer Verlust für seine Familie und Freunde, sondern auch für die gesamte Fußballgemeinschaft.