Stefanchuk: Ukraine wird notwendige Reformen für den EU-Beitritt bis 2027 umsetzen
Die Ukraine ist bereit, eine Reihe wichtiger Reformen durchzuführen, um sich bis 2027 auf den Beitritt zur Europäischen Union vorzubereiten. Dies erklärte der Vorsitzende der Werchowna Rada, Ruslan Stefanchuk, und betonte die Bedeutung der Unterstützung durch die Niederlande in diesem Prozess.
Die Ukraine hat sich entschlossen, bis zum Jahr 2027 die notwendigen Reformen umzusetzen, um die Vorbereitungen für den Beitritt zur Europäischen Union abzuschließen. In einer Videokonferenz mit der Präsidentin des Senats, Mei Li Vos, und dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Tom van Kampen, äußerte Stefanchuk, dass das erste Gespräch nach der Wahl der neuen Führung des niederländischen Parlaments bestätigte, dass die Unterstützung für die Ukraine weiterhin beständig und wirksam sein werde.
„Wir schätzen die konsequente Unterstützung der Niederlande für die europäische Integration der Ukraine sehr. Ich habe bekräftigt, dass wir bereit sind, alle notwendigen Reformen umzusetzen, um die Vorbereitungen für den EU-Beitritt bis 2027 abzuschließen, und wir rechnen mit der Unterstützung der Niederlande, um den Verhandlungsprozess so schnell wie möglich wieder in Gang zu bringen“, schrieb er in einem Beitrag auf Facebook.
Der Sprecher der Werchowna Rada hob auch die Bedeutung der Diskussion über die Verantwortung des Aggressors – Russland – nach internationalem Recht hervor. Die Parteien erörterten die Schaffung eines Sondertribunals und die Einleitung eines Entschädigungsmechanismus, der darauf abzielt, die durch den Krieg verursachten Schäden in der Ukraine zu ersetzen.
„Wir sprachen auch über den Beitrag der Ukraine zur Sicherheit Europas, denn unser Land hat heute einzigartige Erfahrungen im Umgang mit russischen Bedrohungen“, betonte Stefanchuk und hob die Relevanz der ukrainischen Erfahrungen im Kontext der Sicherheit des Kontinents hervor.
Darüber hinaus berichtete er, dass die niederländische Seite die produktive Arbeit der Werchowna Rada unter den Bedingungen des Krieges hoch schätzte. Laut Stefanchuk arbeitet das Parlament der Ukraine seit Beginn der umfassenden Invasion und trifft wichtige Entscheidungen, die die Stabilität und Entwicklung des Landes beeinflussen.
Im Rahmen der Diskussion tauschten die Parteien auch Einladungen zu gegenseitigen Besuchen aus, um die zwischenparlamentarische Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den Niederlanden weiter zu stärken. Dies unterstreicht das Bestreben beider Länder, die bilateralen Beziehungen zu intensivieren und gemeinsame Initiativen in verschiedenen Bereichen zu entwickeln.
Somit setzt die Ukraine ihren Kurs in Richtung europäische Integration fort und hofft auf die Unterstützung ihrer Partner, insbesondere der Niederlande, bei der Umsetzung der notwendigen Reformen. Die Bedeutung dieses Prozesses liegt nicht nur im Kontext des Erhalts der EU-Mitgliedschaft, sondern auch in der Stärkung der Sicherheit und Stabilität in der Region.