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Betrügerin in Tscherniwzi ergaunert 300.000 Hrywnja von Kundin, indem sie sich als Hellseherin ausgibt

In Tscherniwzi haben die Strafverfolgungsbehörden eine 24-jährige Frau entlarvt, die sich als Hellseherin ausgab und Menschen um Geld betrog. Eine ihrer Kundinnen zahlte 300.000 Hrywnja in der Hoffnung, ihre Beziehung zu ihrem Ex-Freund wiederherzustellen.

In der ukrainischen Stadt Tscherniwzi haben die Behörden eine 24-jährige Frau festgenommen, die sich als Hellseherin ausgab und zahlreiche Menschen betrog, indem sie ihnen Geld abnahm. Besonders auffällig war der Fall einer Kundin, die in der Hoffnung, ihre Beziehung zu ihrem ehemaligen Freund wiederherzustellen, der Betrügerin 300.000 Hrywnja zahlte. Diese Summe wurde in der Erwartung überwiesen, dass die Hellseherin ihr bei der Lösung ihrer persönlichen Probleme helfen könne.

Diese Vorfälle wurden vom Hauptquartier der Nationalen Polizei in der Region Tscherniwzi bekannt gegeben. Laut den Informationen hatte die Täterin ein Profil in einem sozialen Netzwerk erstellt, in dem sie ihre Dienste als Hellseherin anbot. Sie warb mit Tarotkartenlesungen und verschiedenen „extrasensorischen“ Ritualen. Die Betrügerin überzeugte ihre Kunden davon, dass sie über besondere Fähigkeiten verfüge, die ihnen in schwierigen Lebenssituationen helfen könnten.

Eine der betroffenen Kundinnen war eine Bewohnerin der Region Tscherniwzi, die sich an die Betrügerin wandte, um ihre Beziehung zu ihrem Ex-Freund wiederherzustellen. Die Frau war fest davon überzeugt, dass die Hellseherei und die Rituale ihr helfen würden, ihren Geliebten zurückzugewinnen. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten überwies sie der „Hellseherin“ immer wieder Geld für ihre Dienste, sodass die Gesamtsumme schließlich fast 300.000 Hrywnja betrug. Trotz der zahlreichen Rituale und Lesungen blieb der erhoffte positive Effekt jedoch aus.

Nachdem die Betrügerin plötzlich verschwand und auf keine Nachrichten mehr reagierte, entschloss sich die Frau, die Polizei zu verständigen. Sie berichtete den Beamten von ihren Verlusten, was den Anstoß für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gab. Die Mitarbeiter der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität der Nationalpolizei, zusammen mit den Ermittlern des Kriminalkommissariats und den Ermittlern der Tscherniwzi Polizei, begannen mit den Untersuchungen.

Durch ihre Maßnahmen gelang es den Ermittlern, die Betrügerin zu entlarven, und sie wurde wegen des Verdachts auf Betrug angezeigt. Das Ermittlungsverfahren ist noch im Gange, und gemäß den Bestimmungen des Gesetzes drohen der Verdächtigen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Bedeutung von Vorsicht, wenn man sich an Personen wendet, die ihre Dienste im Bereich der Hellseherei und der Extrasensortechniken anbieten, denn nicht alle von ihnen handeln redlich.

In der Zwischenzeit appellieren die Strafverfolgungsbehörden an die Bürger, aufmerksam und vorsichtig zu sein, um nicht Opfer von Betrügern zu werden, die das Vertrauen der Menschen für ihre eigenen egoistischen Zwecke ausnutzen. Sie betonen die Notwendigkeit, Informationen über „Hellseher“ und deren Dienstleistungen zu überprüfen und zweifelhaften Angeboten, die zu finanziellen Verlusten führen könnten, nicht zu vertrauen.