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SBU stoppt Produktion im Altschewsker Metallwerk mit Drohnenangriffen in der vorübergehend besetzten Region Luhansk

Die Mitarbeiter des SBU in den Regionen Donezk und Luhansk haben in Zusammenarbeit mit dem 1. separaten Zentrum für Drohnensysteme der ukrainischen Streitkräfte zum zweiten Mal in diesem Monat einen Angriff auf das Altschewsker Metallurgiewerk durchgeführt, das von den Besatzern zur Unterstützung ihrer militärischen Produktion genutzt wird.

Die Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) hat am Samstag in ihrem Telegram-Kanal bekannt gegeben, dass sie erneut einen gezielten Drohnenangriff auf das Altschewsker Metallurgiewerk in der vorübergehend besetzten Region Luhansk durchgeführt hat. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem 1. separaten Zentrum für Drohnensysteme der Streitkräfte der Ukraine. Das Werk gilt als einer der Schlüsselindustriebetriebe, die von den russischen Besatzungstruppen zur Unterstützung ihrer militärischen Produktionskapazitäten genutzt werden.

Die Produkte des Altschewsker Metallwerks werden an das russische Unternehmen Uralwagonsawod geliefert, wo militärische Ausrüstung für die russische Armee hergestellt wird. Dazu gehören unter anderem die modernen T-90M „Proriv“ Panzer und die Haubitzen „Msta-S“. Diese militärischen Geräte spielen eine entscheidende Rolle in den aktuellen militärischen Operationen der russischen Streitkräfte in der Ukraine.

Nach der Identifizierung der kritischen Produktionsstandorte des Werkes wurden gezielte Angriffe mit FP-2-Drohnen des Unternehmens „Fire Point“ durchgeführt. Die SBU hat betont, dass diese Angriffe darauf abzielen, die militärische Kapazität der Besatzungstruppen zu schwächen und deren logistische Versorgung zu unterbrechen.

Die Angriffe führten zu erheblichen Schäden an den Hochöfen, den wichtigsten Produktionshallen, den Destillationskolonnen, den Gasleitungen und den Umspannwerken, die für den Betrieb des Unternehmens unerlässlich sind. Aufgrund der entstandenen Schäden wurde die Produktion im Altschewsker Metallwerk vollständig eingestellt. Dies stellt einen weiteren Rückschlag für die militärischen Ambitionen der russischen Truppen dar und zeigt die Effektivität der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die Besatzung.

Die SBU hat in den letzten Monaten verstärkt Maßnahmen ergriffen, um militärisch relevante Infrastruktur, die von den Besatzungstruppen genutzt wird, zu identifizieren und zu neutralisieren. Diese Strategie zielt darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der russischen Armee zu verringern und gleichzeitig die Sicherheit der ukrainischen Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Die Angriffe auf das Altschewsker Metallwerk sind Teil einer umfassenderen militärischen Strategie der Ukraine, die darauf abzielt, die Kontrolle über besetzte Gebiete zurückzugewinnen und die militärische Präsenz der Russen zu schwächen. Die ukrainischen Streitkräfte haben in den letzten Monaten zahlreiche Erfolge erzielt, indem sie strategisch wichtige Ziele angegriffen und deren militärische Logistik gestört haben.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklungen mit großem Interesse, da sie die Auswirkungen auf den Verlauf des Konflikts und die Stabilität in der Region bewerten. Die ukrainische Regierung hat wiederholt betont, dass sie entschlossen ist, die Souveränität und territoriale Integrität des Landes zu verteidigen, und wird weiterhin alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um dies zu erreichen.