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Russische Truppen greifen erneut Cherson an: Tote und Verletzte

Am Dienstag, den 7. April, führte die russische Armee ununterbrochene Angriffe auf Wohngebiete in Cherson durch, was zu mehreren Todesopfern und zahlreichen Verletzten führte.

Am Dienstag, den 7. April, führte die Armee des Aggressorlandes Russland ununterbrochene Angriffe auf die Wohnbebauung in Cherson durch, was zu mehreren Todesopfern und zahlreichen Verletzten führte. Diese tragischen Ereignisse wurden von dem Leiter der Militärverwaltung der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, bekannt gegeben, der betonte, dass die Situation in der Stadt kritisch geworden sei.

„Die Russen haben einen gewöhnlichen Tag im Schiffsviertel von Cherson in ein Höllenszenario für die Menschen verwandelt“, bemerkte Prokudin in seinem Kommentar. Ihm zufolge kamen bei den Beschüssen drei Menschen ums Leben, darunter zwei Frauen im Alter von 72 und 71 Jahren sowie ein 60-jähriger Mann. Diese Nachricht schockierte die Anwohner, die bereits mehrfach Opfer militärischer Auseinandersetzungen geworden sind.

Zusätzlich zu den Toten wurden sieben weitere Personen mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades behandelt. Zu den Verletzten gehören vier Frauen und drei Männer, die sich derzeit unter ärztlicher Aufsicht befinden. Der Zustand einiger von ihnen wird als kritisch eingeschätzt, was Besorgnis bei den medizinischen Fachkräften und Angehörigen auslöst.

Prokudin berichtete auch, dass durch die Angriffe mehrere Gebäude beschädigt wurden, darunter ein Geschäft, eine Apotheke sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Diese Zerstörungen verdeutlichen, dass die Angriffe der russischen Truppen auf zivile Objekte weiterhin andauern, trotz internationaler Aufrufe zu einem Waffenstillstand und dem Schutz der Zivilbevölkerung.

Dieser Vorfall ist nicht der einzige in den letzten Tagen. So warfen russische Truppen am 3. April Sprengstoff mit einer Drohne auf einen Kleinbus im Dniprowski-Viertel von Cherson, wodurch ebenfalls sieben Menschen verletzt wurden. Zu den Verletzten gehörten der Fahrer und Passagiere unterschiedlichen Alters, die mit Prellungen und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Diese Vorfälle unterstreichen die Gefahren, denen die Bewohner von Cherson ausgesetzt sind, während sie versuchen, ein normales Leben unter Kriegsbedingungen zu führen.

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert mittlerweile über ein Jahr, und in dieser Zeit ist Cherson, wie viele andere Städte, zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Die Anwohner versuchen, sich an die neuen Realitäten anzupassen, doch die ständige Bedrohung durch Beschüsse und Gewalt schafft eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit. Die Behörden und medizinischen Einrichtungen tun ihr Bestes, um den Verletzten zu helfen, aber die Situation bleibt kritisch.

Dieser Vorfall verdeutlicht erneut die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine. Die Aufrufe nach Frieden und einem Waffenstillstand werden immer dringlicher, da die Opfer des Krieges weiterhin zunehmen.