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Russische Truppen greifen Naftogaz-Objekte in Poltawa an und verursachen Brände und Schäden

Am 4. April 2023 haben russische Truppen mit Drohnenangriffen auf die Infrastruktur der Naftogaz-Gruppe in der Region Poltawa für Besorgnis gesorgt. Der Vorstandsvorsitzende von Naftogaz Ukraine, Serhiy Koretskyi, betonte die ernsten Folgen für die Energiesicherheit der Region.

Am 4. April 2023 führten russische Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die infrastrukturellen Vermögenswerte der Naftogaz-Gruppe in der Region Poltawa durch. Der Vorstandsvorsitzende von Naftogaz Ukraine, Serhiy Koretskyi, informierte über die ernste Lage und die damit verbundenen Konsequenzen für die Energiesicherheit in der Region. Die Angriffe zeigen, dass die Bedrohung durch russische Militäraktionen weiterhin besteht und die Stabilität der ukrainischen Energieversorgung gefährdet ist.

Laut Koretskyi führte der Angriff zu einem Brand, und kurze Zeit später starteten die Besatzer einen weiteren Angriff auf ein Naftogaz-Objekt. Glücklicherweise gab es bei diesem Angriff keine Verletzten, jedoch bleibt die Situation angespannt, da die russischen Streitkräfte häufig Angriffe durchführen. Diese wiederholten Angriffe verdeutlichen die anhaltende Gefahr, der die Energieinfrastruktur in der Ukraine ausgesetzt ist.

Koretskyi hob hervor, dass russische Truppen seit Jahresbeginn bereits über 40 Angriffe auf die Objekte der Naftogaz-Gruppe verübt haben. Dies belegt die systematischen Versuche, die Energieinfrastruktur der Ukraine zu destabilisieren. Solche Angriffe verursachen erhebliche Schäden nicht nur an der Infrastruktur, sondern gefährden auch die Energiesicherheit des gesamten Landes. Die wiederholten Angriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität der Energieversorgung dar und erfordern sofortige Maßnahmen zur Sicherung der Infrastruktur.

Es ist erwähnenswert, dass am 29. März russische Truppen ebenfalls Naftogaz-Objekte in der Region Sumy beschossen, was zu einem Brand und erheblichen Schäden führte, jedoch ebenfalls ohne Verletzte. Diese Vorfälle unterstreichen die ständige Bedrohung, der die Energieunternehmen in der Ukraine ausgesetzt sind, und verdeutlichen die Notwendigkeit, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

Am 28. März kam es zu einem tödlichen Vorfall, als ein Mitarbeiter von Naftogaz infolge eines Angriffs russischer Streitkräfte auf ein Objekt in der Region Poltawa ums Leben kam. Naftogaz berichtete, dass die russischen Angreifer in der Nacht und am Morgen des 28. März mit Drohnen drei Produktionsstätten angegriffen hatten. Zudem wurde festgestellt, dass die Gasförderanlagen von Naftogaz in der Region Poltawa seit drei Tagen ununterbrochen angegriffen werden, was ernsthafte Besorgnis unter der Bevölkerung und den Fachleuten auslöst.

Darüber hinaus griffen die russischen Streitkräfte in der Nacht zum 27. März ein Gasförderobjekt der Naftogaz-Gruppe in der Region Poltawa an, was zur Stilllegung des Unternehmens führte. Die Militärverwaltung der Region Poltawa berichtete, dass durch den Drohnenangriff in der Region Poltawa ein Industrieobjekt beschädigt wurde, wodurch über 5000 Familien ohne Gasversorgung blieben. Diese Ereignisse zeigen, wie der Krieg das Leben gewöhnlicher Ukrainer direkt beeinflusst, die unter den Folgen militärischer Aktionen leiden.

Insgesamt bleibt die Situation bezüglich der Angriffe auf die Naftogaz-Objekte kritisch. Die ukrainische Energieinfrastruktur benötigt dringend Schutz und Unterstützung von staatlicher und internationaler Seite. Jeder neue Angriff gefährdet nicht nur die energetische Stabilität, sondern auch die Sicherheit der Bevölkerung in diesen Regionen, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung unterstreicht.