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Russische Besatzer greifen Rettungswagen in Cherson an – Mediziner verletzt

Am Dienstag, den 7. April, haben russische Besatzer erneut einen brutalen Angriff auf einen Rettungswagen im Dniprowski-Bezirk von Cherson verübt, bei dem drei medizinische Fachkräfte verletzt wurden.

Am Dienstag, den 7. April, haben russische Besatzer erneut einen brutalen Angriff auf einen Rettungswagen im Dniprowski-Bezirk von Cherson verübt. Diese aggressive Tat führte zu Verletzungen bei drei medizinischen Fachkräften, wie die regionale Militärverwaltung (OVA) berichtete.

Laut Angaben der OVA handelt es sich bei den Verletzten um eine 48-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 24 und 42 Jahren. Bei allen drei Mediziner wurde eine Gehirnerschütterung, Explosionsverletzungen und geschlossene Schädel-Hirn-Verletzungen diagnostiziert. Alle Verletzten wurden in einem stabilen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, was bei den medizinischen Fachkräften und deren Angehörigen ernsthafte Besorgnis auslöst.

Darüber hinaus berichtete die OVA, dass im Dniprowski-Bezirk von Cherson zwei weitere Mediziner verletzt wurden. Ein 26-jähriger Arzt und eine 25-jährige Ärztin erlitten Verletzungen, als sie nach Erfüllung ihrer Pflichten nach Hause zurückkehrten. Auch sie erlitten Explosionsverletzungen und Splitterwunden, was die Gefahren unterstreicht, denen medizinisches Personal im Krieg ausgesetzt ist.

Am 7. April beschossen russische Truppen ununterbrochen Wohngebiete in Cherson und fügten nicht nur dem medizinischen Personal, sondern auch der Zivilbevölkerung Schaden zu. Der Vorsitzende der OVA von Cherson, Oleksandr Prokudin, berichtete, dass infolge dieser Angriffe drei Menschen ums Leben kamen, darunter zwei Frauen im Alter von 72 und 71 Jahren sowie ein 60-jähriger Mann. Diese Verluste bestätigen erneut die schrecklichen Folgen der russischen Aggression für die Zivilbevölkerung.

Zusätzlich wurden sieben Menschen unterschiedlichen Schweregrades verletzt, darunter vier Frauen und drei Männer. Dies zeigt, dass die russischen Angriffe niemanden verschonen und jeder Tag neue Opfer unter der Zivilbevölkerung bringt.

Oleksandr Prokudin wies auch darauf hin, dass durch die Beschüsse mehrere Infrastrukturobjekte beschädigt wurden, darunter ein Geschäft, eine Apotheke und Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Diese Zerstörungen verdeutlichen die Verantwortungslosigkeit des Aggressors, der weiterhin nicht nur militärische Objekte, sondern auch zivile Infrastrukturen angreift, die für das Leben der Menschen von entscheidender Bedeutung sind.

Somit bleibt die Situation in Cherson angespannt, und die medizinischen Fachkräfte, die täglich ihr Leben riskieren, setzen ihre Pflichten trotz der Bedrohungen durch die russischen Besatzer fort. Diese Tragödie erinnert einmal mehr an den Preis, den die Ukrainer für ihre Freiheit und Unabhängigkeit zahlen.