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Russische Angriffe auf Dnipropetrowsk: Verletzte Kinder, zerstörte Infrastruktur

Am Samstag, den 4. April, berichtete der Leiter der Dnipropetrowsker Oblastverwaltung, Oleksandr Hanzha, über schwere Angriffe der russischen Armee auf die Region Dnipropetrowsk. Diese Angriffe führten zu Verletzungen bei mehreren Zivilisten, darunter auch Kinder.

Am Samstag, den 4. April, informierte Oleksandr Hanzha, der Leiter der Dnipropetrowsker Oblastverwaltung, über schwerwiegende Angriffe, die von der russischen Aggarationsarmee in der Dnipropetrowsker Region durchgeführt wurden. Laut Hanzha wurde die Region innerhalb von 24 Stunden mehr als 20 Mal angegriffen, wobei Drohnen, Artillerie und Luftbomben eingesetzt wurden. Diese Angriffe führten zu Verletzungen von drei Personen, darunter zwei Kinder.

Hanzha stellte fest, dass die beiden am stärksten betroffenen Bezirke die Niko-polregion und die umliegenden Gemeinden waren. Insbesondere wurde das Stadtzentrum von Niko-pol sowie die Gemeinden Pokrowsk, Tschervonohryhorivka und Myrivka unter Beschuss genommen. Infolge dieser Angriffe brachen mehrere Brände aus, und es wurden sowohl private Wohnhäuser als auch Infrastruktureinrichtungen, einschließlich eines Feuerwehrfahrzeugs, beschädigt. Unter den Verletzten befinden sich ein fünf Monate altes und ein sechs Jahre altes Kind sowie eine 41-jährige Frau. Alle Betroffenen erhalten derzeit ambulante Behandlung, betonte Hanzha.

Darüber hinaus berichtete Hanzha, dass im Synyelnykivskyi Bezirk die Gemeinden Wasyliwka, Mykolaivka, Pokrowsk, Dubovyky und Petropavlivka unter Beschuss gerieten. Auch hier wurde die Infrastruktur sowie ein Verwaltungsgebäude beschädigt, und es kam zu Bränden in einem privaten Wohnhaus und einem Wirtschaftsgebäude.

Diese Vorfälle ereignen sich vor dem Hintergrund früherer Angriffe: Am 2. April wurde berichtet, dass die russische Armee mehr als zehn Angriffe auf Dnipropetrowsk durchgeführt hatte, wobei Drohnen und Artillerie verwendet wurden. Bei diesen Angriffen kam eine Person ums Leben, während zwei weitere, darunter ein Kind, verletzt wurden. Auch in dieser Zeit gab es Brände, und es wurden Häuser, Infrastruktur sowie Transportmittel beschädigt.

Diese Ereignisse unterstreichen die anhaltende Eskalation der Gewalt in der Ukraine, wo der Krieg bereits seit über einem Jahr andauert. Die Dnipropetrowsker Region, die im Zentrum der Ukraine liegt, wird häufig Ziel von Angriffen durch russische Truppen, was zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung und erheblichen Zerstörungen führt.

Die Behörden der Region rufen die Bevölkerung dazu auf, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und vorsichtig zu sein, da die Situation angespannt bleiben könnte. Gleichzeitig setzen humanitäre Organisationen ihre Hilfe für die Betroffenen fort, jedoch bleiben die Bedürfnisse an Ressourcen hoch.

Inmitten des anhaltenden Krieges zeigen die Ukrainer weiterhin Widerstandsfähigkeit und Solidarität, indem sie sich gegenseitig in diesen schwierigen Zeiten unterstützen. Dennoch erinnert jeder neue Angriff an den Preis, den das Land für seine Unabhängigkeit und territoriale Integrität bezahlt.