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Russische Truppen greifen erneut Linienbus in der Region Nikopol an

Am 7. April 2023 wurden im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region erneut zivile Ziele angegriffen, als russische Streitkräfte einen Linienbus attackierten und dabei mehrere Menschen verletzten.

Am 7. April 2023, im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region, führten russische Streitkräfte zum zweiten Mal an diesem Tag einen Angriff auf einen Linienbus durch. Dies wurde von der regionalen Militärverwaltung bekannt gegeben. Der Vorfall ereignete sich in der Gemeinde Tschervonohryhorivka, wo ein Kleinbus, der einen interurbanen Linienverkehr bediente, beschädigt wurde. Bei diesem Angriff wurden eine Frau und vier Männer verletzt.

Dieser Vorfall fand vor dem Hintergrund eines morgendlichen Angriffs statt, bei dem russische Streitkräfte eine FPV-Drohne einsetzten, um einen Stadtbus im Zentrum von Nikopol zu treffen. Infolge dieses Angriffs kamen vier Menschen ums Leben, während 16 weitere verletzt wurden. Der Bus näherte sich gerade einer Haltestelle, als die Drohne zuschlug, was dazu führte, dass sich Menschen sowohl im Inneren des Busses als auch an der Haltestelle befanden.

Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine, äußerte sein Entsetzen über diesen Akt der Aggression. Er betonte: "Die Russen haben zuvor den Terror gegen Zivilisten angekündigt. In Nikopol traf eine FPV-Drohne einen Linienbus - es gibt Tote. Sie setzen bewusst Kriegsverbrechen fort. Für sie ist der Krieg ein Angriff auf Zivilisten." Diese Worte unterstreichen die schreckliche Realität, mit der die Zivilbevölkerung in der Ukraine konfrontiert ist, insbesondere in Konfliktzonen.

Dieser Vorfall ist nicht isoliert. Nur einen Tag zuvor, am 6. April, griffen russische Streitkräfte Nikopol mit FPV-Drohnen und Artillerie an. Dabei wurden neun Personen verletzt, darunter ein 1,5-jähriges Mädchen. Diese Angriffe zeugen von systematischen Verletzungen des internationalen humanitären Rechts und einer gezielten Ausrichtung auf die Zivilbevölkerung.

Die Dnipropetrowsk-Region, insbesondere Nikopol, ist seit geraumer Zeit einer Bedrohung durch russische Truppen ausgesetzt. Die Anwohner leiden unter ständigen Beschuss, der zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung führt. Die Behörden der Region und des Landes ergreifen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, doch die Situation bleibt kritisch.

Diese Nachrichten erregen nicht nur auf lokaler Ebene Besorgnis, sondern auch auf internationaler Ebene, wo die Forderungen nach einem Ende der Aggression und dem Schutz von Zivilisten immer dringlicher werden. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen in der Ukraine aufmerksam, und viele Länder bekunden ihre Unterstützung im Kampf gegen die russische Aggression.

Somit verdeutlichen Angriffe auf zivile Objekte wie Linienbusse die Grausamkeit des Krieges und die Notwendigkeit dringender Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft nicht untätig bleibt und aktive Schritte unternimmt, um die Gewalt zu stoppen und die Sicherheit für alle Ukrainer zu gewährleisten.