Укрінформ

Russische Angriffe mit «Smerch» auf Kramatorsk – eine Verletzte

Kramatorsk wurde erneut Ziel russischer Militärangriffe, als am 6. April eine Raketenbeschießung mit dem Mehrfachraketenwerfer «Smerch» stattfand. Eine 72-jährige Frau wurde verletzt, jedoch ist ihr Zustand stabil.

Kramatorsk ist erneut ins Visier der russischen Streitkräfte geraten. Am 6. April 2023 wurde die Stadt mit dem Mehrfachraketenwerfer «Smerch» angegriffen, wie aus einer Mitteilung des Stadtrats von Kramatorsk hervorgeht, die in der sozialen Plattform Telegram veröffentlicht wurde und auch vom Nachrichtenagentur Ukrinform übermittelt wurde.

Der Angriff ereignete sich um 12:13 Uhr Ortszeit, wobei das Epizentrum des Beschusses auf dem Innenhof eines mehrstöckigen Wohnhauses in der zentralen Gegend von Kramatorsk lag. Infolge dieses Angriffs wurde eine 72-jährige Frau verletzt, die im Jahr 1951 geboren wurde. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass ihr Zustand nicht als schwerwiegend einzustufen ist und sie bereits die notwendige medizinische Behandlung erhalten hat. Nach der Behandlung wurde die Frau zur ambulanten Weiterbehandlung entlassen, was darauf hindeutet, dass ihre Verletzungen nicht lebensbedrohlich sind.

Darüber hinaus wurden durch diesen schrecklichen Beschuss insgesamt 18 mehrstöckige Wohnhäuser, eine Bildungseinrichtung, mehrere Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude sowie 13 Fahrzeuge beschädigt. Dies unterstreicht einmal mehr die gravierenden Folgen der Aggression, die die russischen Streitkräfte weiterhin auf dem Territorium der Ukraine, insbesondere in der Region Donezk, ausüben.

Laut Informationen, die von Ukrinform bereitgestellt wurden, haben die russischen Aggressoren bereits am 5. April einen Einwohner der Region Donezk getötet, was die ständigen Bedrohungen für die Zivilbevölkerung in der Region verdeutlicht. Diese Vorfälle sorgen bei den Anwohnern für Besorgnis, die täglich mit der Gefahr durch militärische Auseinandersetzungen konfrontiert sind.

In Anbetracht dieser Ereignisse hat der Stadtrat von Kramatorsk die Bewohner aufgefordert, vorsichtig zu sein und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Sicherheit zu gewährleisten und den Betroffenen Unterstützung zu bieten, doch die Situation bleibt angespannt.

Es sei daran erinnert, dass Kramatorsk, wie viele andere Städte in der Region Donezk, seit längerer Zeit Beschuss und Angriffe ausgesetzt ist, die nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Leben der Menschen gefährden. Die Anwohner versuchen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen, doch die ständige Bedrohung durch den Aggressor macht ihr Leben äußerst schwierig.

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