Russland hat über 400 Drohnen gegen die Ukraine gestartet – Jurij Ihnat
Jurij Ihnat, der Leiter der Kommunikationsabteilung des Luftwaffenkommandos der ukrainischen Streitkräfte, hat in einem Fernsehmarathon über die ernsthafte Bedrohung durch Russland berichtet, das seit Beginn des Tages über 400 Drohnen gegen die Ukraine gestartet hat.
Jurij Ihnat, der Leiter der Kommunikationsabteilung des Luftwaffenkommandos der ukrainischen Streitkräfte, hat in einem Fernsehmarathon namens "Einheitliche Nachrichten" die ernsthafte Bedrohung durch die aggressorische Nation Russland thematisiert. Seit Beginn des Tages hat Russland über 400 Drohnen gegen die Ukraine gestartet. Diese Information deutet auf eine Eskalation der militärischen Aktivitäten und eine erhöhte Aktivität der russischen Streitkräfte im Luftraum der Ukraine hin.
Ihnat bestätigte, dass Russland strategische Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-160 in den Himmel geschickt hat, was Teil ihrer Taktik ist, Luftangriffe durchzuführen. Er wies darauf hin, dass derzeit eine große Anzahl von Drohnen in den Regionen Kirovohrad, Winnyzja, Tscherkassy und Sumy beobachtet wird, was ernsthafte Besorgnis sowohl bei den Militärs als auch bei der Zivilbevölkerung auslöst.
Nach den Informationen, die Ihnat bereitgestellt hat, wurden bis 7:00 Uhr morgens etwa 240 Drohnen registriert, aber bis zum aktuellen Zeitpunkt hat sich ihre Anzahl auf über 400 erhöht. Dies zeigt, dass die russischen Streitkräfte aktiv Drohnen einsetzen, und es gibt Berichte über neue Starts aus verschiedenen Richtungen, was die Dimension der Angriffe unterstreicht.
Der Vertreter der Luftstreitkräfte merkte auch an, dass die Russen ein Muster massiver Angriffe wiederholen, das bereits am 23. und 24. März sowie am 31. März bis 1. April beobachtet wurde, als Drohnen über einen ganzen Tag hinweg angreifen. Dies deutet darauf hin, dass Russland versucht, seine Kriegsführungsmethoden zu verfeinern, indem es Drohnen als Hauptinstrument für Angriffe auf die Ukraine nutzt.
Ihnat stellte fest, dass die ukrainischen Streitkräfte derzeit eine "rote" Karte aufgrund der Anzahl der Luftziele sehen. "Wir sehen eine riesige Anzahl von Drohnen, die in Schwärmen fliegen, wie es bereits in sozialen Netzwerken berichtet wird. Und hier stellt sich oft die Frage: 'Warum werden sie nicht abgeschossen?'. Wenn man sich jetzt das System Virazh-Tablet oder andere Karten ansieht, die wir verwenden, wird klar, dass es physisch unmöglich ist, eine solche Menge an UAVs gleichzeitig irgendwo an den Zugängen oder in den Frontregionen abzufangen", erklärte Ihnat und betonte die Komplexität der Situation.
Gleichzeitig betonte er, dass die Verteidigungskräfte der Ukraine allmählich die Drohnen zerstören. Derzeit sind taktische Luftfahrt, Hubschrauber, Abfangdrohnen sowie Boden- und gestaffelte Luftverteidigungssysteme aktiv im Einsatz. Dies zeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte die Bedrohungen aus der Luft nicht ignorieren und alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihr Territorium zu schützen.
Am Morgen des 3. April wurde in mehreren Regionen der Ukraine, einschließlich der Region Kiew, Luftalarm ausgelöst aufgrund der Bedrohung durch russische Angriffsdrohnen. Russland hat auch Marschflugkörper von strategischen Bombern vom Typ Tu-95 und Tu-160 gestartet, was auf eine wachsende Bedrohung durch den Aggressor hinweist und die Notwendigkeit verstärkter Verteidigungsmaßnahmen seitens der Ukraine unterstreicht.