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Russland greift die Region Saporischschja an: Niederlage für die Neue Post im Wert von 300.000 Hrywnja

In der Nacht zum Donnerstag, dem 9. April, führte Russland einen weiteren Angriff auf die Ukraine durch, wobei ein Postamt in der Region Saporischschja zerstört wurde. Diese aggressive Aktion hat die Öffentlichkeit empört und die andauernde Bedrohung durch Russland verdeutlicht.

In der Nacht zum Donnerstag, dem 9. April, hat das aggressive Land Russland erneut die Ukraine angegriffen, insbesondere die Region Saporischschja. Bei diesem Angriff wurde ein Postamt der Neuen Post im Dorf Nowomykolajiwka durch den Einschlag einer Kamikaze-Drohne vom Typ Geran-2 vollständig zerstört. Dieses Ereignis hat nicht nur Empörung in der Bevölkerung ausgelöst, sondern stellt auch einen weiteren Beweis für die aggressiven Handlungen Russlands gegen die Ukraine dar.

Die Pressestelle der Neuen Post bestätigte die Informationen über die Zerstörung des Postamtes und betonte, dass glücklicherweise keine Mitarbeiter verletzt wurden, da das Gebäude nachts geschlossen war. Leider gingen jedoch mehr als 150 Pakete, die sich im Postamt befanden, durch den Angriff der russischen Streitkräfte in Flammen auf. Dies hat erhebliche Schäden für das Unternehmen verursacht, und derzeit arbeitet die Neue Post aktiv daran, für ihre Kunden Entschädigungen zu leisten.

Vertreter der Neuen Post berichteten, dass sie bereits mit den Kunden in Kontakt getreten sind, deren Pakete durch den Angriff betroffen waren. Die vorläufige Entschädigungssumme, die das Unternehmen plant, beläuft sich auf etwa 300.000 Hrywnja. Dies verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Situation und die Bereitschaft des Unternehmens, seine Kunden in schwierigen Zeiten zu unterstützen.

Darüber hinaus kündigte die Neue Post an, dass in naher Zukunft in der Nähe des zerstörten Gebäudes ein mobiles Postamt eingerichtet werden soll, um den Kunden auch unter schwierigen Bedingungen Lieferdienste anzubieten. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Bevölkerung zu unterstützen, die aufgrund der Kriegsumstände dringend auf Dienstleistungen angewiesen ist.

Der Leiter der Militärverwaltung der Region Saporischschja, Ivan Fedorov, kommentierte ebenfalls die Situation und stellte fest, dass die russischen Streitkräfte mindestens acht Angriffe auf den Saporischschja-Distrikt durchgeführt haben. Bei diesen Beschüssen kam eine Person ums Leben, während vier weitere verletzt wurden. Im Dorf Balabine wurden mehrere private Wohnhäuser zerstört, was die schrecklichen Folgen der Aggression erneut unterstreicht.

Nach Angaben der Luftstreitkräfte der Ukrainischen Streitkräfte setzte Russland in der Nacht 119 Angriffs-Drohnen des Typs Shahed, Gerbera, Italmas und anderer gegen die Ukraine ein. Dank der koordinierten Arbeit der Luftabwehr gelang es jedoch, 99 feindliche Drohnen zu neutralisieren. Dies zeugt von einem hohen Maß an Vorbereitung und Professionalität der ukrainischen Militärs, die weiterhin das Land vor äußerer Aggression schützen.

Somit bleibt die Situation in der Region Saporischschja angespannt, und die Bürger sehen sich weiterhin den Folgen des bereits über ein Jahr andauernden Krieges gegenüber. Angriffe auf die zivile Infrastruktur, wie die Zerstörung von Postämtern, verdeutlichen die Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit des Aggressors, was wiederum die Unterstützung der Ukrainer im Kampf um ihre Unabhängigkeit weiter verstärkt.