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Russland führt 52 Angriffe auf Gasnetze in der Region Donezk durch – "Naftogaz"

In der Woche vom 30. März bis 5. April hat die Russische Föderation 52 Angriffe auf Gasnetze in der Region Donezk verübt, was zu einem Ausfall der Gasversorgung in 436 Haushalten führte, wie die Firma "Naftogaz" am Dienstag in ihrem Telegram-Kanal berichtete.

In der Woche vom 30. März bis 5. April hat die Russische Föderation 52 Angriffe auf Gasnetze in der Region Donezk verübt, was zu einem Ausfall der Gasversorgung in 436 Haushalten führte, wie die Firma "Naftogaz" am Dienstag in ihrem Telegram-Kanal berichtete. Diese Information unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation in der Region, in der die Gasinfrastruktur erheblichen Schäden durch militärische Auseinandersetzungen ausgesetzt ist.

Laut den Angaben des Unternehmens ist es bereits 147 Familien gelungen, die Gasversorgung wiederherzustellen. Die Fachkräfte von "Donezkoblgas" arbeiten aktiv daran, das Gas in den Ortschaften, in denen dies möglich ist, wiederherzustellen, wobei die aktuelle Sicherheitslage berücksichtigt wird. Dies zeigt, dass die Mitarbeiter des Gasdienstes trotz der Gefahr weiterhin ihre Pflichten erfüllen.

Am stärksten betroffen ist Kramatorsk, wo 23 Treffer auf die Gasinfrastruktur verzeichnet wurden. Infolgedessen sind 171 Haushalte ohne Gas geblieben. Dennoch ist es 60 Familien gelungen, die Gasversorgung wiederherzustellen, und weitere 45 Haushalte erhielten Gas nach vorherigen Abschaltungen. Diese Situation verdeutlicht die kritische Lage der Gasinfrastruktur in der Stadt, die weiterhin unter militärischen Auseinandersetzungen leidet.

Zusätzlich wurden in Druzhkivka 13 Treffer verzeichnet, was zu den meisten Abschaltungen führte – 233 Haushalte blieben ohne Gas. In Slawjansk gab es zwei Schäden, infolgedessen 18 Familien ohne Gas blieben. In Mykolajiwka wurden 13 Schäden verzeichnet, die zu einem Ausfall in 24 Haushalten führten, jedoch gelang es 42 Familien, die Gasversorgung wiederherzustellen. In Balbasivka gab es einen Schaden, der ebenfalls die Gasversorgung beeinträchtigte.

Die Firma "Naftogaz" betonte, dass ihre Gasarbeiter unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten – unter Beschuss, zwischen zerstörten Häusern und beschädigter Infrastruktur. "Sie stellen das Gas dort wieder her, wo es die Sicherheitslage zulässt", betonten die Verantwortlichen des Unternehmens. Dies zeugt von einem hohen Maß an Professionalität und Hingabe der Mitarbeiter, die trotz der Gefahren weiterhin ihre Arbeit verrichten und die Bevölkerung mit notwendigen Ressourcen versorgen.

Insgesamt bleibt die Situation in der Region Donezk angespannt, und die Angriffe auf die Gasinfrastruktur verdeutlichen nur die Komplexität der humanitären Lage in der Region. Die Wiederherstellung der Gasversorgung unter Kriegsbedingungen ist von äußerster Wichtigkeit, da viele Menschen auf diese Ressource für ein normales Leben angewiesen sind. Die Behörden und Gasunternehmen setzen alles daran, die Bevölkerung mit Gas zu versorgen, jedoch bleibt die Sicherheitslage der entscheidende Faktor, der ihre Arbeit beeinflusst.