Українська правда

Peskow erklärt, dass Russland trotz Verhandlungspause weiterhin Kontakte zu den USA pflegt

Der Kreml hat offiziell bestätigt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts im trilateralen Format derzeit pausieren. Dennoch setzt die Russische Föderation ihre Kontakte und den Informationsaustausch mit den USA fort.

Der Kreml hat offiziell bekannt gegeben, dass der Prozess der Verhandlungen, die auf eine Beilegung des Krieges in der Ukraine abzielen, im trilateralen Format momentan auf Eis gelegt ist. Trotz dieser Unterbrechung betont die Russische Föderation, dass sie weiterhin den Austausch von Informationen und Kontakten mit den Vereinigten Staaten aufrechterhält. Dmitri Peskow, der Sprecher des Kremls, der diese Informationen bereitstellte, wies darauf hin, dass die Situation bezüglich der Verhandlungen durch die Beschäftigung der amerikanischen Seite kompliziert ist.

Dmitri Peskow, zitiert von der Nachrichtenagentur "Interfax", unterstrich, dass es derzeit schwierig sei, sich zu einem trilateralen Gespräch zu versammeln. "Die Amerikaner haben viele andere Angelegenheiten, was offensichtlich ist. In diesem Zusammenhang ist es schwierig, sich im trilateralen Format zu versammeln", erklärte er während eines Gesprächs mit Journalisten. Dies deutet darauf hin, dass die Situation auf der internationalen Bühne nach wie vor komplex ist und die Verhandlungen nicht im gewohnten Rahmen stattfinden können.

Trotz der Aussetzung der trilateralen Verhandlungen betonte Peskow, dass die ukrainische Seite den Dialog mit den Amerikanern fortsetzt. "Wir setzen ebenfalls über die Kanäle, die wir haben, den Austausch von Informationen mit den Amerikanern fort", stellte er fest und hob hervor, dass die Kommunikation zwischen den Parteien aktiv bleibt, obwohl formelle Verhandlungen nicht stattfinden.

Journalisten fragten Peskow auch nach einem möglichen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des amerikanischen Geschäftsmannes Jared Kushner in Kiew, der den Verhandlungsprozess möglicherweise beleben könnte. Auf diese Frage antwortete Peskow, dass dem Kreml nichts über die Vorbereitung eines solchen Besuchs bekannt sei. "Uns ist definitiv nicht bekannt, dass dieser (Besuch) geplant ist", sagte er und betonte, dass Informationen über mögliche Besuche amerikanischer Vertreter in der Ukraine ungewiss bleiben.

Es sei daran erinnert, dass der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Kyrylo Budanov, die Hoffnung geäußert hat, dass eine amerikanische Delegation nach Ostern in Kiew eintreffen könnte. Zuvor hatte auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine amerikanische Verhandlungsdelegation nach Kiew eingeladen, was die Aktivität der Ukraine bei der Suche nach Wegen zur friedlichen Beilegung des Konflikts unterstreicht.

Somit führen beide Seiten trotz der Pause in den offiziellen Verhandlungen den Dialog auf verschiedenen Ebenen fort, was auf Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Verhandlungsprozesses in naher Zukunft hindeuten könnte. Die Situation bleibt dynamisch, und weitere Schritte könnten erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklungen in der Region haben.