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UNDP investiert seit 2022 550 Millionen Dollar in den Energiesektor der Ukraine - Direktorin des Regionalbüros

Im Interview mit Ukrinform berichtete die Direktorin des Regionalbüros des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) für Europa und Zentralasien, Ivana Zhivkovich, über die erheblichen Investitionen, die seit 2022 in den Energiesektor der Ukraine geflossen sind.

Die Gesamtinvestitionen übersteigen 550 Millionen Dollar, ermöglicht durch die Finanzierung von Ländern wie Norwegen und Japan sowie durch Unterstützung aus der Europäischen Union, Dänemark, Belgien, Island, Deutschland, Frankreich und Südkorea.

Zhivkovich betonte, dass durch diese Investitionen kritisches Energieequipment in mehreren ukrainischen Regionen beschafft und installiert werden konnte, darunter in den Oblasten Kiew, Odessa, Charkiw, Saporischschja, Mykolajiw, Lwiw, Tschernihiw, Wolyn und Sumy. Sie hob hervor, dass allein im Jahr 2025 der Zugang zu zuverlässiger Stromversorgung für mehr als 6,6 Millionen Menschen verbessert wurde.

Die Direktorin wies auch auf das anhaltende Interesse der Geberländer an einer weiteren Finanzierung der Energiebedarfe der Ukraine hin. Sie erklärte: „Wir arbeiten aktiv mit der Regierung zusammen, um uns auf die kommende Heizsaison vorzubereiten, da wir verstehen, dass sie noch herausfordernder sein könnte als die vorherige.“

UNDP konzentriert seine Unterstützung auf die schnelle Ausweitung dezentraler und modularer Energieerzeugungssysteme, einschließlich Blockheizkraftwerken, Turbinen, Batteriespeichern und modularen Kesseln. Darüber hinaus unterstützt die Organisation die Beschleunigung der Einführung von Systemen auf Basis erneuerbarer Energiequellen, wie beispielsweise Solaranlagen für Krankenhäuser, Schulen, Wasserversorgungsunternehmen und zentralisierte Heizungsanlagen.

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen arbeitet auch aktiv mit Partnern zusammen, um der Ukraine bei der Inbetriebnahme der bereitgestellten Energieanlagen zu helfen. „Wir arbeiten bereits mit Partnern an der Vorbereitung von Standorten für die Installation der Ausrüstung, der Koordination der Ingenieurteams, der Sicherstellung der Einhaltung von Sicherheitsstandards und technischen Normen sowie der Förderung der Integration in das Energiesystem“, erklärte Zhivkovich.

Sie betonte zudem, dass UNDP bei der Testung und Inbetriebnahme der Systeme hilft, um die vollständige Funktionsfähigkeit der Ausrüstung unter realen Bedingungen zu gewährleisten. Das Entwicklungsprogramm schult das Personal in Betrieb und Wartung, um sicherzustellen, dass die Unterstützung zur langfristigen Stabilität des Energiesystems beiträgt.

Es sei daran erinnert, dass am 1. April das Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) einen Fahrplan für die Zusammenarbeit bis 2026 zur systematischen Wiederherstellung von Gebieten und zur Stärkung der Kapazitäten der Kommunalverwaltung vereinbart hat.

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