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Staatsanwaltschaft: 'Kunden' wurden für 10.000 Dollar über die Grenze nach Weißrussland geschleust

In der Region Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden ein kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das Männer nach Weißrussland und von dort in die Länder der Europäischen Union schleuste. Der Drahtzieher dieser illegalen Aktivitäten ist ein 32-jähriger Mann aus der Region Tscherkassy.

In der Kiewer Oblast haben die Strafverfolgungsbehörden eine kriminelle Masche aufgedeckt, die darauf abzielte, Männer nach Weißrussland zu schleusen, von wo aus sie in die Länder der Europäischen Union weiterreisen konnten. Der Organisator dieser illegalen Aktivitäten stellte sich als 32-jähriger Mann aus der Region Tscherkassy heraus, der zusammen mit Komplizen für die Schleusung eine erhebliche Summe von 10.000 US-Dollar verlangte.

Nach Angaben der Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft entwickelte die kriminelle Gruppe einen detaillierten Plan, um die 'Kunden' ohne Probleme durch die Kontrollpunkte im Norden der Kiewer Oblast zu bringen. Gemäß ihrem Schema wurden die Männer zunächst in den Norden gebracht, so nah wie möglich an die Grenze zu Weißrussland, während ihre persönlichen Gegenstände per Post an dieselbe Adresse versandt wurden.

Um den Grenzübertritt sicher zu gestalten, setzten die Organisatoren speziell angepasste GPS-Geräte ein, in die alle notwendigen Koordinaten des Weges eingegeben waren. Dies ermöglichte es den 'Kunden', sich im Wald zu orientieren, selbst ohne Mobilfunkverbindung. Darüber hinaus wurden die Männer in den Regeln der Tarnung im Grenzgebiet unterrichtet, um eine Festnahme durch die ukrainischen Grenzbeamten zu vermeiden.

Laut dem Plan der Organisatoren sollten die Männer nach dem erfolgreichen Grenzübertritt nach Weißrussland die Möglichkeit haben, in die Länder der Europäischen Union zu gelangen, wo sie ihr Leben auf der Suche nach besseren Möglichkeiten fortsetzen konnten.

Allerdings wurde die kriminelle Masche aufgedeckt. Der Organisator wurde während der Entgegennahme der Hälfte des vereinbarten Betrags – 5.000 Dollar – festgenommen. Anschließend wurde ihm der Verdacht der Organisation der illegalen Schleusung von Personen über die Staatsgrenze der Ukraine mitgeteilt, und er wurde verhaftet.

Dieser Fall ist ein weiteres Beispiel für die aktive Arbeit der Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen illegale Migration und organisierte Kriminalität in der Ukraine. Die Staatsanwaltschaft appelliert an die Bürger, wachsam zu sein und sich nicht auf solche Angebote einzulassen, da solche Handlungen nicht nur illegal, sondern auch gefährlich sind.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erfordern ähnliche Fälle besondere Aufmerksamkeit von Seiten der Gesellschaft und des Staates, da die Organisatoren solcher Maschen sowohl den Migranten selbst als auch der Sicherheit des Landes insgesamt ernsthaften Schaden zufügen können.