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Waschmaschinen: Wie man Pannen vermeidet und ihre Lebensdauer verlängert

Der plötzliche Ausfall einer Waschmaschine kann zu erheblichen Problemen führen. Anstatt saubere Wäsche zu erhalten, sieht man sich teuren Reparaturen und Fragen über die Ursache des Fehlers gegenüber.

Der plötzliche Stillstand einer Waschmaschine, die unerwartet ihren Dienst verweigert, kann eine Vielzahl von Problemen nach sich ziehen. Anstatt frische, saubere Wäsche zu erhalten, steht man vor der Notwendigkeit, kostspielige Reparaturen in Anspruch zu nehmen und fragt sich, wo genau der Fehler lag. Viele Menschen betrachten Waschmaschinen als zuverlässige Helfer, die in der Lage sind, jede Menge Wäsche zu bewältigen. Doch moderne Modelle sind weitaus anfälliger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Die Lebensdauer von Lagern, Motor und Elektronik hängt nicht nur vom Hersteller ab, sondern wird maßgeblich durch die Einhaltung der Bedienungsanleitung bestimmt. Oft wird der Wunsch, das letzte T-Shirt in die bereits volle Trommel zu quetschen, zur Ursache ernsthafter Probleme. Wenn die Waschmaschine überladen ist, muss der Motor an seine Grenzen gehen, um die Masse nasser Stoffe in Bewegung zu setzen. Dies kann zu vorzeitigem Verschleiß der Motorbürsten oder zum Dehnen des Antriebsriemens führen, was wiederum ernsthafte Schäden verursachen kann.

Besonders kritisch wird es während des Schleuderns, wenn das ungleichmäßige Gewicht eine enorme Belastung auf die Lager ausübt. Wenn Sie ein Geräusch hören, das einem startenden Flugzeug ähnelt, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Lager bereits zu versagen beginnen. Eine einfache Regel lautet: Es sollte immer eine freie Handfläche über der Wäsche in der Trommel Platz finden können – das ist das Minimum, um Ihre Maschine vor einem mechanischen Infarkt zu bewahren.

Neben der Überladung gibt es auch andere Kleinigkeiten, die zu einem Defekt führen können. Eine vergessene Münze, eine Büroklammer oder ein metallischer Schlüssel können während des schnellen Drehens herausgeschleudert werden und den Kunststoffbehälter durchbohren oder die Pumpenlaufräder blockieren. Ein besonderes Problem für Techniker sind die „Bügel“ von Damenunterwäsche, die durch die Trommellochöffnung fallen und den Heizstab zerkratzen oder sogar die Gummidichtung reißen können. Daher ist es vor jedem Waschgang wichtig, nicht nur die Taschen zu überprüfen, sondern auch die Wäsche auf links zu drehen.

Ein weiterer unsichtbarer Feind der Waschmaschinen ist der Kalk, der sich auf dem Heizelement ablagert. Er wirkt wie eine thermische Decke, die den Wärmetransfer zum Wasser erschwert. Infolgedessen überhitzt das Heizelement und brennt schließlich durch. Wenn nach dem Waschen weiße Rückstände auf der Glasscheibe der Tür zurückbleiben, ist das ein Zeichen dafür, dass das Wasser Weichmacher benötigt. Die Verwendung von Entkalkungsmitteln bei jedem Waschgang erweist sich als kostengünstiger, als alle anderthalb Jahre ein durchgebranntes Element zu ersetzen.

Paradoxerweise kann übermäßige Sauberkeit ebenfalls schädlich sein. Viele Menschen glauben, dass je mehr Waschmittel oder Gel sie in das Fach geben, desto besser das Ergebnis sein wird. In Wirklichkeit erzeugt ein Übermaß an Chemikalien zu viel Schaum, der die Drucksensoren blockiert und sich als glitschige Schicht an den Innenwänden ablagert, wo der Wasserstrahl während des Spülens nicht hinkommt. Diese Ablagerungen schaffen ein ideales Umfeld für die Entwicklung von schwarzem Schimmel. Daher sollte man nach dem Waschen die Tür und das Waschmittelfach nicht fest schließen – das System benötigt die Möglichkeit, zu trocknen, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit zu einem Pilzfarm wird.

Einmal im Monat sollte die Waschmaschine einer prophylaktischen Maßnahme unterzogen werden. Ein Waschgang mit maximaler Temperatur (90–95 Grad) ohne Wäsche, jedoch mit einem speziellen Reinigungsmittel, hilft, Fett- und Bakterienreste aufzulösen. Vergessen Sie auch nicht, einmal im Quartal den Ablauffilter an der Unterseite des Gehäuses zu reinigen. Dort sammeln sich normalerweise Haare, Münzen und Flusen, die allmählich die Pumpe beschädigen.

Behandeln Sie Ihre Waschmaschine nicht einfach als eine Box mit Knöpfen, sondern als ein komplexes Gerät, das regelmäßige Hygiene benötigt. Wenn Sie diese einfachen Tipps befolgen, wird Ihnen Ihre Waschmaschine jahrelang geräuschloses Arbeiten ohne die Notwendigkeit von Servicetechnikern danken.