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Feuer am Marineölterminal in Feodosia: Drohnenangriffe auf besetztes Gebiet

Am Marineölterminal in Feodosia, einer Schlüsselölbasis der russischen Besatzung im Krim, brach ein schweres Feuer aus. Laut Informationen des Projekts Radio Free Europe "Schemes" vom 8. April erfasste das Feuer mindestens zwei Tanks, die nach vorherigen Angriffen der ukrainischen Streitkräfte noch intakt waren.

Am Marineölterminal in Feodosia, das eine zentrale Rolle für die russischen Besatzungstruppen auf der Krim spielt, ist ein schweres Feuer ausgebrochen. Laut einem Bericht des Projekts Radio Free Europe "Schemes" vom 8. April 2023 hat das Feuer mindestens zwei Tanks erfasst, die nach früheren Angriffen der ukrainischen Verteidigungskräfte noch unbeschädigt waren.

Satellitenbilder, die von Planet Labs bereitgestellt wurden, bestätigen das Vorhandensein des Feuers und die Rauchwolken über dem Gelände des Ölterminals. Journalisten von "Schemes" haben Satellitenbilder analysiert, die in den Tagen zuvor aufgenommen wurden, und festgestellt, dass das Feuer weiterhin brennt. Stand 12:00 Uhr am 8. April 2023, war das Feuer nach wie vor aktiv, was auf erhebliche Schäden an der Anlage hinweist.

Es ist bekannt, dass in der Nacht zum 8. April Drohnenangriffe auf das vorübergehend besetzte Feodosia durchgeführt wurden, was das Feuer am Ölterminal auslöste. Der Kommandeur der Drohneneinheiten der ukrainischen Streitkräfte, Robert Brovdi (Madiar), bestätigte, dass das Unternehmen "Marineölterminal" in Feodosia während dieses Angriffs getroffen wurde.

Bemerkenswert ist, dass dies nicht der erste Vorfall ist, bei dem dieses Objekt Ziel ukrainischer Angriffe wird. Am 6. Oktober 2025 bestätigte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte erstmals einen Treffer auf die Anlagen des "Marineölterminals" in Feodosia. Damals brannte die betroffene Anlage mehrere Tage lang, was auf das Ausmaß der Schäden hinweist.

Darüber hinaus gab es am 12. Oktober Berichte über einen neuen Angriff auf das Ölterminal in Feodosia. Laut Augenzeugenberichten waren Explosionen zu hören, und es brach ein weiteres Feuer aus. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte später, dass die Verteidigungskräfte in der Nacht zum 13. Oktober erneut das Marineölterminal auf der Krim angegriffen hatten, wodurch 16 Tanks mit Treibstoff beschädigt wurden.

Diese Serie von Angriffen auf das Ölterminal in Feodosia unterstreicht die strategische Bedeutung solcher Objekte im Kontext der militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Die russischen Besatzungstruppen, die diese Ölbasis zur Deckung ihrer militärischen Bedürfnisse nutzen, sehen sich ernsthaften Herausforderungen durch die ukrainischen Streitkräfte gegenüber, die weiterhin gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur durchführen.

Somit bleibt die Situation am Marineölterminal in Feodosia angespannt, und die weiteren Aktionen der ukrainischen Streitkräfte könnten erheblichen Einfluss auf den Verlauf des Konflikts in der Region haben.