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Verdächtige Aktivitäten melden: SBU führt neue Hotline ein

Die Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) hat ihre Hotline für Bürgeranfragen aktualisiert. Ab sofort können alle, die verdächtige Aktivitäten bemerken, die Nummer 1516 anrufen.

Die Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) hat in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben, dass die Kontaktinformationen ihrer Hotline für Bürgeranfragen aktualisiert wurden. Ab sofort steht jedem, der verdächtige Aktivitäten beobachtet, die Möglichkeit offen, die kurze Nummer 1516 zu wählen. Diese Ankündigung wurde am Donnerstag über den offiziellen Telegram-Kanal der SBU veröffentlicht und hebt die Bedeutung einer zeitnahen Reaktion auf potenzielle Bedrohungen hervor.

Nach Angaben der SBU sind Anrufe an diese Nummer sowohl von Festnetz- als auch von Mobiltelefonen kostenlos, unabhängig vom Mobilfunkanbieter, und gelten auf dem gesamten Gebiet der Ukraine. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die zunehmende Aktivität russischer Geheimdienste, die versuchen, Ukrainer für terroristische Anschläge, Sabotageakte, Brandstiftungen und andere kriminelle Handlungen zu rekrutieren.

In ihrer Mitteilung fordert die SBU die Bürger auf, aufmerksam zu sein und sich nicht auf Provokationen einzulassen. "Die Sicherheitsbehörde der Ukraine appelliert an die Bürger, wachsam zu sein, sich nicht auf Provokationen einzulassen und sofort über jede verdächtige Aktivität an die Hotline zu melden", heißt es in der offiziellen Erklärung der Behörde.

Die SBU weist zudem darauf hin, dass Anrufe unter der Nummer 1516 in mehreren spezifischen Fällen erforderlich sind. Dazu gehört die Meldung von Informationen über die Vorbereitung terroristischer Anschläge, Sabotage oder anderer krimineller Handlungen. Wenn Unbekannte auf Sie zukommen und Vorschläge für Brandstiftungen, das Verschieben unbekannter Gegenstände oder das Beobachten von Personen oder Transportmitteln machen, ist dies ebenfalls ein Grund, sich an die SBU zu wenden.

Darüber hinaus kann die Hotline auch kontaktiert werden, wenn verdächtige Gegenstände oder Personen mit auffälligem Verhalten entdeckt werden. Sollten Sie über Online-Ressourcen informiert sein, die der Feind zur Rekrutierung nutzt, oder andere Informationen über die Aktivitäten russischer Geheimdienste besitzen, ist es ebenfalls wichtig, dies zu melden.

Die Behörde versichert, dass alle erhaltenen Informationen sorgfältig überprüft werden und die Vertraulichkeit der Anfragen garantiert ist. "Ihr Anruf oder Ihre Nachricht könnte Leben retten – sowohl Ihres als auch das anderer. Ignorieren Sie keine Bedrohung, seien Sie wachsam und bewusst – informieren Sie die Sicherheitsbehörde der Ukraine unter der Nummer 1516", appelliert die SBU.

Zusätzlich erinnert die SBU daran, dass auch über andere Kommunikationskanäle Kontakt aufgenommen werden kann. Beispielsweise steht der Chatbot "Spali FSBshnika" unter der Adresse t.me/spaly_fsb_bot zur Verfügung, ebenso wie die E-Mail-Adresse [email protected]. Auch die vorherige Hotline-Nummer 0 800 501 482 bleibt aktiv, über die Bürger Fragen und Meldungen einreichen können.