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EU-Botschafterin begrüßt Entscheidung der Werchowna Rada: Erwarte weitere verabschiedete Gesetze

Die Botschafterin der Europäischen Union in der Ukraine, Katarína Maternová, hat die Verabschiedung mehrerer bedeutender Gesetze durch die Werchowna Rada der Ukraine begrüßt, die entscheidend für den Eurointegrationsprozess des Landes und die Anwerbung internationaler finanzieller Unterstützung sind.

Die Botschafterin der Europäischen Union in der Ukraine, Katarína Maternová, hat die Verabschiedung mehrerer bedeutender Gesetze durch die Werchowna Rada der Ukraine begrüßt, die entscheidend für den Eurointegrationsprozess des Landes und die Anwerbung internationaler finanzieller Unterstützung sind. Dies wurde aus ihrer Erklärung bekannt, die auf der Plattform X veröffentlicht wurde und dem Medium "Europäische Wahrheit" zur Verfügung gestellt wurde.

In ihrer Erklärung betonte Maternová, dass die positiven Ergebnisse der Abstimmung im Parlament über diese Gesetzesentwürfe einen wichtigen Schritt nach vorne für die Ukraine darstellen. "Die Gesetze zur Digitalisierung der Verfahren zur Vollstreckung von Gerichtsurteilen sowie zur Vereinigung der Strommärkte der Ukraine und Europas öffnen wichtige Finanzierungsmöglichkeiten über das Ukraine Facility. Ich erwarte von der Rada weitere verabschiedete Gesetze", bemerkte sie.

Es sei daran erinnert, dass die Werchowna Rada am 7. April den Gesetzesentwurf Nr. 14005 in zweiter Lesung und insgesamt verabschiedete, der sich mit der Digitalisierung der Verfahren zur Vollstreckung von Gerichtsurteilen befasst. Dieser Gesetzesentwurf ist ein wichtiger Indikator für das Ukraine Facility-Programm, das darauf abzielt, die Ukraine in ihren Eurointegrationsbestrebungen zu unterstützen.

Darüber hinaus verabschiedete das Parlament im Rahmen derselben Sitzung das Gesetz Nr. 12087-d, das sich mit der Vereinigung der Strommärkte der Ukraine und Europas befasst. Dieses Gesetz stellt ebenfalls einen wichtigen Schritt zur Integration der Energiemärkte dar, was wiederum zur Stabilität und Entwicklung des Energiesektors in der Ukraine beitragen wird. Zudem wurde ein Gesetz über die "Industriefreiheit" mit der Europäischen Union verabschiedet, das neue Möglichkeiten für ukrainische Unternehmen eröffnet.

Zusätzlich genehmigte die Werchowna Rada den "Eurointegrations"-Gesetzentwurf 14412 "Über die Grundlagen der Abgrenzung und Verteilung der Befugnisse zwischen den Ebenen der öffentlichen Verwaltung". Dieses Gesetz soll das Verwaltungssystem in der Ukraine verbessern und eine effektivere Interaktion zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen gewährleisten.

Gleichzeitig ist es wichtig zu erwähnen, dass die Europäische Kommission Bedenken hinsichtlich geplanter Änderungen geäußert hat, die die Dauer des Status politisch bedeutender Personen (PEP) auf drei Jahre verkürzen könnten. Dieser Status ist entscheidend für die Gewährleistung von Transparenz und die Vermeidung von Korruptionsrisiken in der öffentlichen Verwaltung.

Somit stellt die Verabschiedung dieser Gesetze einen wichtigen Schritt in Richtung Eurointegration der Ukraine dar und zeugt von der Bereitschaft des Landes, seinen Verpflichtungen gegenüber internationalen Partnern nachzukommen. Es wird erwartet, dass weitere Schritte der Werchowna Rada zur Stärkung der demokratischen Institutionen und zur Entwicklung der Wirtschaft der Ukraine beitragen werden.