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Schäden am Fährschiff „Slawjanin“ in der Krim erschweren die Logistik des Feindes - Pletentschuk

Dmytro Pletentschuk, Sprecher der Marine der Streitkräfte der Ukraine, erläuterte die Folgen der Beschädigung des Fährschiffs „Slawjanin“, die einen weiteren Schlag gegen die logistischen Möglichkeiten der russischen Truppen in der Krim darstellt.

Im Interview mit einem Fernsehsender berichtete Dmytro Pletentschuk, der Sprecher der Marine der Streitkräfte der Ukraine, über die gravierenden Auswirkungen der Beschädigung des Fährschiffs „Slawjanin“. Dieses Ereignis stellt einen weiteren Rückschlag für die logistischen Kapazitäten der russischen Streitkräfte in der Krim dar. Pletentschuk betonte, dass dies nicht der erste Vorfall sei, bei dem das Fährschiff beschädigt wurde, und dass die Situation ernst zu nehmen sei, da „Slawjanin“ ein großes Schiff mit hoher Tragfähigkeit ist, das in der Lage ist, Eisenbahnwagen zu transportieren.

„Das ist ein großer Nachteil für die russischen Streitkräfte, denn solche Fähren spielen eine wichtige Rolle in der Logistik“, erklärte Pletentschuk. Er erinnerte auch daran, dass die Fähre „Slawjanin“ zuvor von internationalen Routen abgezogen wurde, was die Bedeutung des Schiffs im Transportsystem unterstreicht und darauf hinweist, dass die russischen Truppen möglicherweise unter logistischen Engpässen leiden.

Der Sprecher der Marine der Ukraine hob hervor, dass die russischen Streitkräfte nun auf die Eisenbahn angewiesen sein werden, die sie in den besetzten Gebieten im Süden der Ukraine verlegt haben. „Ich denke, dass die Eisenbahn, die sie in den besetzten Gebieten im Süden der Ukraine verlegt haben, nun stärker belastet wird. Denn die Versorgung muss ja trotzdem gewährleistet werden“, fügte er hinzu.

Pletentschuk berichtete zudem, dass die russischen Truppen gezwungen sind, die Logistik zu sichern, insbesondere die Treibstoffversorgung für eine große Luftwaffeneinheit, was wiederum die Belastung alternativer Routen erhöht. Dies deutet darauf hin, dass die Situation an der Front angespannt bleibt und die russischen Streitkräfte Schwierigkeiten haben, ihre Bedürfnisse zu decken.

Darüber hinaus, auf die Frage, ob nur der Straßenverkehr erhalten geblieben sei, stellte Pletentschuk klar, dass es auch „Passagier- und kombinierte Brückendurchgänge gibt, die in allen Variationen genutzt werden, mit Ausnahme der Bewegung schwerer gepanzerter Fahrzeuge“. Er erklärte, dass dies mit den Schäden an den Transporten von Treibstoff und Schmierstoffen zusammenhängt, da diese gefährlich sind und zusätzliche Anstrengungen erfordern. Dennoch, so Pletentschuk, bedeute dies nicht, dass die russischen Streitkräfte in Zukunft keine solchen Transporte durchführen können.

„Ich denke, wir werden im Laufe der Zeit sehen, wie sie sich an die neuen Bedingungen anpassen werden“, schloss Pletentschuk. Dies deutet darauf hin, dass die Situation im Süden der Ukraine dynamisch bleibt und die russischen Streitkräfte weiterhin nach Wegen suchen, um ihre logistischen Bedürfnisse zu decken.

Es sei daran erinnert, dass kürzlich die Spezialkräfte des Hauptnachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine die letzte Eisenbahnfähre der Russen in der Straße von Kertsch neutralisiert haben, was die Situation für den Feind weiter erschwert. Diese Ereignisse zeigen, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin aktiv daran arbeiten, die logistischen Möglichkeiten der russischen Truppen zu zerstören.

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