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Über drei Jahre in iranischer Haft: Macron kündigt die Freilassung zweier Franzosen an

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Freilassung von Cécile Kohler und Jacques Paris bekannt gegeben, die mehr als dreieinhalb Jahre in iranischer Haft verbracht haben. Beide sind auf dem Weg zurück nach Frankreich, was nicht nur für sie, sondern auch für ihre Familien eine große Erleichterung darstellt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in einer Mitteilung über das soziale Netzwerk X die Freilassung von zwei Franzosen, Cécile Kohler und Jacques Paris, bekannt gegeben, die über dreieinhalb Jahre in einer iranischen Gefängniszelle verbracht haben. Laut Macron sind sie bereits auf dem Weg nach Frankreich, was für alle Beteiligten, insbesondere für ihre Familien, eine bedeutende Erleichterung darstellt.

Macron betonte die Wichtigkeit dieses Moments und erklärte: „Cécile Kohler und Jacques Paris sind frei und auf dem Weg nach Frankreich, nachdem sie dreieinhalb Jahre in Iran inhaftiert waren. Dies ist eine Erleichterung für uns alle und insbesondere für ihre Familien.“ Zudem dankte er der Regierung Omans für ihre Vermittlungsbemühungen, die zu dieser Freilassung beigetragen haben, sowie den Staatsdiensten und Bürgern, die aktiv an der Kampagne zur Rückkehr ihrer Landsleute beteiligt waren.

Cécile Kohler, eine 41-jährige Französischlehrerin und Gewerkschaftsaktivistin, und der 72-jährige Rentner Jacques Paris wurden im Mai 2022 während einer touristischen Reise nach Iran festgenommen. Nach ihrer Festnahme wurden sie in dem berüchtigten Teheraner Gefängnis Evin untergebracht, das für seine harten Bedingungen und Repressionen bekannt ist. Im Oktober 2025 fällte ein iranisches Gericht harte Urteile gegen sie wegen angeblicher Spionage und Gefährdung der nationalen Sicherheit, die Frankreich wiederholt als unbegründet und politisch motiviert bezeichnete.

Es ist erwähnenswert, dass beide Franzosen im Dezember 2025 aus dem Evin-Gefängnis entlassen wurden, jedoch weiterhin auf dem Gelände der französischen Botschaft in Teheran blieben. Die iranischen Behörden hatten ihre Ausreise aus dem Land nicht genehmigt, was Besorgnis unter ihren Angehörigen und Menschenrechtsaktivisten auslöste.

Diese Situation unterstreicht die Komplexität internationaler Beziehungen und die Bedeutung diplomatischer Bemühungen zur Lösung von Konflikten, die mit der Inhaftierung von Ausländern verbunden sind. Die Freilassung von Kohler und Paris war das Ergebnis langwieriger Verhandlungen und Bemühungen, an denen nicht nur die französische, sondern auch die iranische Seite sowie Vermittler aus anderen Ländern beteiligt waren.

Dieser Fall lenkt auch die Aufmerksamkeit auf breitere Fragen der Menschenrechte im Iran, wo viele Ausländer und lokale Aktivisten mit ähnlichen Anschuldigungen konfrontiert sind, die oft als unbegründet angesehen werden. Frankreich, wie viele andere Länder, fordert weiterhin die Achtung der Menschenrechte und die Einhaltung internationaler Normen in den Beziehungen zu Iran.

Die Freilassung von Cécile Kohler und Jacques Paris stellt einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung ihrer Lebensqualität und zur Rückkehr in ein normales Leben in Frankreich dar. Dies zeigt auch, dass die internationale Gemeinschaft positive Ergebnisse erzielen kann, wenn es darum geht, die Rechte ihrer Bürger im Ausland zu schützen.

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